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die nicht ahnte, warum die Frage an ſie gerichtet wurde.
„Es freut mich das zu hören; denn ich er⸗ warte, daß die gnädige Frau mich jetzt, da wir gute Freunde geworden ſind, bei allen Ihren Be⸗ kannten von Anſehen einführen wird. Ich möchte auch gerne in ein näheres Verhältniß zu Leuten von meinem Stande treten.“
„Ich habe hier keine Bekannte, mit denen ich ſo vertraut bin, daß ich Sie denſelben ohne ihre Zuſtimmung vorſtellen könnte.“
„Iſt eine engliſche Marquiſe gerade jetzt hier, möchte ich wiſſen?“ fragte die Wirthin weiter. Dabei richtete ſie ſich ſtolz in die Höhe und machte ein keineswegs freundliches Geſicht.
„Nicht daß ich wüßte,“ lautete die Antwort.
„In dem Fall muß ich diejenige Frau ſein, welche zu Neapel den höchſten Rang einnimmt, und es kann Ihnen deshalb nicht ſchwer fallen, mich mit Leuten bekannt zu machen, die unter mir ſtehen.“
Die Ruhe, mit der dieſe Behauptung aufge⸗ ſtellt wurde, überraſchte und beleidigte Lady Wel⸗ lerby. Sie entgegnete, es ſei nicht Sitte Fremde bei einander einzuführen, wenn man nicht zuvor wiſſe, ob dies beiden Theilen angenehm wäre oder nicht.“
Lord Wellerby, welcher den ſteigenden Zorn


