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als gehörten wir ganz und gar nicht zu den ange⸗ ſehenſten Leuten. Manche bilden ſich ein, ſie ſeien vornehme Herren und Frauen und zu fein, um ſich ihr Eſſen ſchmecken zu laſſen; wenn ſie aber gerade jetzt uns zuſähen, würden ſie ſolche Gedanken fahren laſſen. Geben Sie der Frau Bernard ein Glas Wein. Ich mißgönne es ihr wahrhaftig nicht, wenn ſie mich ſchon hier— wer⸗ den Sie das glauben, Mylord?— zehn Schil⸗ linge für die Flaſche eres zahlen laſſen.“
Frau Bernard ließ den Bedienten blos ein ganz klein wenig Wein in ihr Glas ſchütten und ver⸗ dünnte ihn dann mit Waſſer. Dies zog die Auf⸗ merkſamkeit der Marquiſe auf ſich und ſie rief: „Nun, was in aller Welt fällt Ihnen ein, daß Sie den Peres, von dem mich die Flaſche auf zehn Schillinge kommt, mit Woaſſer vermiſchen? Wenn Sie ihn nicht lauter trinken wollen, ſo wäre doch wahrhaftig der ordinaire, wie Sie ſagen, der Wein, der im Lande wächst, ganz gut genug für Sie.“
Das gewöhnlich blaſſe Geſicht der armen dame de compagnie wurde bei dieſer rohen Aeußerung hoch⸗ roth, aber der gutmüthige Lord Fitzwarren war der Einzige unter den Anweſenden, der mit ihr Mitleid fühlte..
„Kennen Sie viele Leute von hohem Rang hier, Mylady?“ fragte die Marquiſe.
„Ja, verſchiedene,“ erwiederte Lady Wellerby,


