ten und ſchmatzte mit den Lippen im Vorgenuß der Bewirthung, die ſeiner wartete.
„Ich wollte, meine Lords und Ladies,“ ſagte die Marquiſe, die blos darauf bedacht war, wie ſie das Eſſen auf's Beſte ausrichten könnte,„ich wollte, ich hätte Ihnen eine beſſere Mahlzeit vor⸗ ſetzen können; aber Neapel iſt eben zum Unglück nicht London und es iſt weder Schildkröte noch Wildpret zu kriegen. Sie müſſen deshalb den Willen für die That annehmen und ſehen, wie Sie mit den armſeligen Speiſen fertig werden können, die man Ihnen aufträgt. Ich denke, ich kann den Feres empfehlen und der Champagner iſt auch nicht übel. Mein Bankier hat mir beide verſchafft, denn ich gehe nur mit großer Behutſamkeit an die Weine, die man gewöhnlich in den Wirthshäuſern antrifft. Was haben ſie in dieſem Lande und ſo auch in Frankreich für eine Art die Fiſche zuzubereiten? Man iſt nie im Stande zu ſagen, was man ge⸗ nießt. Lord Fitzwarren, möchten Sie Lady Wellerby nicht bitten ein Glas Wein zu trinken? Sie be⸗ kümmern ſich nicht halb ſo viel um die Frauen⸗ zimmer, als Sie ſollten.“
„Ich trinke nie lauteren Wein,“ verſetzte die Lady.
„Daran thun Sie ſehr unrecht; denn in einem heißen Clima, wie dieſes hier, bedarf man deſſen ſehr.“ Und um darzuthun, daß ſie das wirklich


