Juſting; Sie meinen ſie ſeien manchmal etwas be⸗ geiſtert, ſie trinken zu viel Wein. Sie haben wahr⸗ ſcheinlich ſagen gehört, betrunken wie ein Lord?“
„Nein, gnädige Frau, ich glaube nicht, daß die Mylords mehr trinken, als andere Menſchen.“
„Nun, es liegt nichts daran, was Sie meinten; aber es iſt von großer Wichtigkeit, daß ich mich heute geſchmackvoll anziehe, denn ich habe Lord Ale⸗ rander Bowler*) zum Eſſen eingeladen. Ach! das iſt ein ſo hübſcher und artiger Mann. Er hat den Bijon gefunden und das Halsband iſt völlig un⸗ verſehrt, und er hat dem Mann fünfzig Pfund ge⸗ geben, der ihn geſtohlen hatte, damit dieſer ihm das Thier überließ, blos weil er wußte, daß der Hund mir gehörte. War das nicht ſchön von ihm?“
„Aber wer war es denn, der Ihnen dieſen Mylord vorgeſtellt hat, Madame?“
„Er ſeibſt natürlicherweiſe.“
„Ma fois! das war un peu trop sans céré- monie.“
„Was haben Sie geſagt. Sie vergeſſen immer, daß ich nicht franzöſiſch kann.“
„Ich habe geſagt, Madame, daß Mylord zu wenig Umſtände gemacht habe, wenn er ſich Ihnen vorſtellte, ohne Sie vorher zu kennen, und ſich nicht
*) Kegelſchieber. U.


