Druckschrift 
Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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einen metaphyſiſchen Forſcher ſo ſehr verwirren kann,„Was iſt ein Knabe?“ angeſtiegen kam, weiß ich nicht, möchte aber faſt vermuthen, daß er nicht Zeit fand zu einer ſo abſtrakten Erkundigung, denn der ganze Haushalt ſtürmte auf ihn ein, und meine Mutter riß ihn in jener Aufregung, welche den Elementen des weiblichen Geiſtes eigenthümlich iſt— eine Art Sonnenſcheingewitters zwiſchen Lachen und Weinen — mit fort, damit er den Neogilos betrachte.

Einige Monate ſpäter, an einem Wintexabend, waren wir alle in der Halle verſammelt; denn dieſe iſt noch im⸗ mer unſer gemeinſchaftliches Zimmer, da ſie Jedem Raum gibt, ſeiner beſondern Beſchäftigung nachzugehen. Ein großer Schirm ſchützt die gelehrte Thätigkeit meines Vaters gegen jede Störung, und hinter dieſer undurchdringlichen Schranke, die ihn allen Blicken entzieht, ſchließt er jetzt ruhig die beredte Peroration, welche die Welt in Erſtaunen ſetzen wird, ſobald unter des Himmels beſonderer Gnade die Drucker mit der„Geſchichte des menſchlichen Irrthums“ zu Stande gefommen ſeyhn werden. In einer andern Ecke hat ſich mein Onkel verborgen und rührt ſeinen Kaffee in der nämlichen Taſſe, welche ihm meine Mutter vor ſo vielen Jahren zum Geſchenk machte und die wunderbar bisher dem gewöhnlichen Geſchick aller Töpferwaare entronnen iſt. In der andern Hand hat er einen Band des Jvanhve; aber der nordiſche Zauberer weiß ihn nicht zu bannen, und ſein Auge ſchweift ab von den Blättern. An der Wand hinter ihm hängt das Bild des Sir Herbert de Carton, des kriege⸗ riſchen Gefährten von Sidney und Drale; unter demſelben