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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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916 Tod der Ehre bei demſelben Sohn dem Vater einen ſo bittern Schmerz bereiten konnte!

Jahre ſind dahin, und zwei ſchöne Töchter ſpielen zu Blanche's Füßen oder kriechen um Auſtins Schemel, gedul⸗ vig des erſehnten Kuſſes harrend, wenn er von dem großen Buche aufſchaut, das ſich jetzt ſchnell ſeinem Ende nähert. Wenn aber Roland in's Zimmer tritt, vergeſſen ſie alle ihre nüchterne Geſetztheit und eilen, uneingeſchüchtert durch vas ſchreckliche„Papae“, lärmend auf ihn zu, daß er ſie verſprochenermaßen in dem Garten ſchaukle oder ihnen zum fünfzigſtenmale irgend ein ſhſches Mährchen erzähle.

Ich für meinen Theil nehme die Güter hin, welche mir vie Götter beſcheeren, und bin zufrieden mit Mädchen, welche die Augen ihrer Mutter haben. Aber Roland, der un⸗ vankbare Mann, begiunt zu murren, daß wir die Rechte der männlichen Erben ſo ſehr vernachläſſigen. Er weiß nicht, ſoll er die Schuld Mr. Squills oder uns beimeſſen, wenn er nicht etwa gar meint, alle drei hätten ſich verſchwo⸗ ren, die Repräſentation der kriegeriſchen de Caxtone auf„die Spindelſeite“ überzupflanzen. Wer übrigens auch um die⸗ ſer ſchlimmen Verſäumniß willen Vorwürfe verdienen mochte, die gerade Linie im Stammbaum wird endlich hergeſtellt,

und Mrs. Primmins ſtürzt wieder oder rollt vielmehr—

denn ihre Bewegung iſt die, welche man an kugelartigen oder ſphärvidiſchen Formen findet— in das Zimimer meines Vaters mit dem Rufe: „Sir, Sir— es iſt ein Knabe!“

Db mein Vater auch diesmal mit jener Frage, vie

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