32 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
kontinuierlich werden.
Uber einen weiteren Link kommt man zur zweiten Säule der„Gedächt- nis-Plattform“, dem„Shoah Memorial Frankfurt“— www.shoah-memorial- frankfurt.de— des Jüdischen Mu— seums. Hier soll die Erinnerung an die 12.000 jüdischen NS-Opfer aus Frank- furt bewahrt werden, indem ihre Bio- grafien ins Netz gestellt werden. Und schließlich kann man sich als dritte Säule die eingangs erwähnte„Frank- furt History App“ herunterladen, um direkt auf den Spuren der NS-Zeit zu wandeln. Hier werden fertige Stadt- rundgänge angeboten, doch kann man sich auch eigene Rundgänge zusam- menstellen.
Mit der digitalen„Gedächtnis- Plattform“ wird somit ein organisati-
zusammengetragen
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Die Austellung„Frankfurt und der NS— EFine Stadt macht mit' war bis September zu schen. Als Folge- projekt entstand die„Frankfurt History App“.
Info-Material lag in der„Galerie der In-
itiativen aus. Fotos: Annedore Smith
onsübergreifendes Datendepot ge- schaffen, das eine breite Vernetzung mit gebündeltem Wissen ermöglicht. Auf diese Weise kann Brin- nerungskultur lebendig ge- halten und für individuelle Brinnerungsarbeit verwen- det und erweitert werden. Denn die Plattform ist für die interaktive Nutzung konzi- piert. So sind bei den Biogra- fien der NS-Opfer Ergänzun- gen aus der Offentlichkeit willkommen. Auch können Initiativen wie die LGM ihre Veranstaltungen über diese Plattform bekannt machen. Die„Frinnerungskultur 2.0“ des Historischen Museums Frankfurt bietet also auch unserem Verein neue Mög- lichkeiten.
Von Annedore Smith


