14 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Auschwitz-Stammlager: Teilnehmer der Studienfart bei Reinigungsarbeiten.
dene Videoaufnahmen und Fotos in die Präsentation.
Wichtig war bei der Darstellung der Ergebnisse auch immer der aktu— elle Bezug, es sollte deutlich gemacht werden, dass es sich hier nicht um eine reine Beschäftigung mit„Vergange- nem“ handelt, sondern dass eine Aus- einanderset?ung mit der Geschichte notwendig ist für einen verantwor- tungsvollen Umgang mit der Zukunft.
Das Schulprojekt hat in den letzten Jahren bereits Zahlreiche Auszeichnun- gen erhalten Eum Beispiel den Kultur- preis der Stadt Mühlheim, den Medien- preis„Jugend gegen Rechtsextremis- mus“ und den Förderpreis der Robert- Bosch-Stiftung). Im Januar 2000 wurde es von Bundespräsident Horst Köhler in seiner Rede zum Holocaust-Gedenk- tag im Deutschen Bundestag lobend er- wähnt, nachdem einige Tage Zuvor einer der Mühlheimer Schüler sowie eine Schülerin aus Apolda bei einer Ge- sprächsrunde in Schloss Bellevue das Projekt vorgestellt hatten. In den ver-
gangenen Jahren waren auch bereits Besuche von Projektteilnehmern bei den damaligen Bundespräsidenten Jo- hannes Rau und Roman Herzog er— folgt.
Ihre Arbeitsergebnisse und Fin- drücke haben die Schüler in einer um- fassenden Broschüre zusammengefasst, die auf unserer Website www. lagerge- meinschaft-auschwitz.de unter„Schul- projekte“ abgerufen werden kann.
Vergleich zum eigenen Erleben bei der Studienfahrt 1991
Ich habe selbst 1991 als Schülerin des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Mühlheim an der(damals zweiten) Studienreise in das ehemalige Konzen- trationslager Auschwit? teilgenom- men. Damals wurden wir noch beglei- tet von Hermann Reineck, dem Grün- der der Lagergemeinschaft Aluschwitz. Wenn ich heute die Findrücke der Schüler mit unserem damaligen Emp- finden vergleiche, so zeigen sich viele


