10 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
zu geleiten. DeesKalierendes Verhalten veilens der Einvatzleitung war ah diesem Zeilpunkt nicht mehr erennbar“ zitier- te die Tageszeitung Kreisanzeiger Ver- treter des Bündnisses.
Beim Marsch abseits der Innenstadt konnte die„braune Kolonne“-eine jun- ge Teilnehmerin trug eine Jacke mit der Aufschrift„Braun is beautiful“- nur we- nigen Anwohnern ihre Parolen entgegen plãrren. Oft wurde ihnen lauthals„Haut bloß ab“ zugerufen. Bei der Abschluss- kundgebung am Bahnhof hörte sich das Hãufchen der nur noch weniger als hun- dert NPD-Pemonstranten- gut abge- Schirmt von mehr als doppelt so vielen Polizisten · Reden ihrer„Führer“ an. Bundesvorsitzender Udo Voigt dankte ausdrũcklich der Polizei, dass sie das De- monstrationsrecht für seine Truppe durchgeset?t hat. Scheinheilig kündigte er an, sich beim hessischen Landesvor- stand dafür einzusetzen, dass die für den 24. und 31. Dezember angekündigten Demos abgesagt werden, damit„unsere
voM
— 7 i
Großes Polizei-Aufgebot hindert Gegendemonstranten auf der Kaiserstraße in die Nähe
Poliꝰisten an Heiligabend und Silvester nicht arbeiten müssen“.
Jörg Krebs, Landesvorsit?ender der NPD Hessen, munterte seine Partei- freunde auf mit dem Satz,„Wir sind zwar wenige, aber wir haben einen Willen und eine gemeinsame Weltanschauung.“ Er Sah sich zudem bemüßigt Zu behaupten: „Wir sind keine Faschisten. Es gab in Deutschland nie Faschisten.“ Ergänzend rief er auf die in zig Meter entfernt hin- ter Poliꝰeiabsperrungen stehenden Ge- gendemonstranten Zeigend:„Die HFaschi- Sten stehen dort drüben.“ Von der Poliꝰei wurden die NPMler schließlich in die S-Bahn zur Abfahrt begleitet, während der Bahnhof für andere Fahr- gäste gesperrt war.
In einer späteren Pressemitteilung Stellte das Wetterauer Bündnis gegen Rechtsextremismus fest:„Viele Men- schen haben gezeigt: Braun hat in Friedberg keinen Platz. Die Kaiser- Straße blieb NPD-frei.“
Hans Hirschmann
Zum Treffplatz der NPD-Anhänger zu kommen.


