Heft 
(2009) 2/2009. Dezember 2009
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

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Gut abgeschirmt verharrten die rund 100 NPD-Anhänger stundenlang vor der Friedberger Burg, bevor sie über eine Nebenstrecke um die Innenstadt herumdemonstrierten

gersteigen an den Seiten protestierten zwischen 400 und 800 Menschen gegen die Nazis. Um diesen ihre Demonstra- tion zu ermöglichen, waren mehrere Polizei-Hundertschaften im Einsatz. Mehr als drei Stunden mussten die NPMler im Nieselregen vor der Burg verharren und kamen keinen Meter wei- ter. Die Polizei versuchte, die Straße von Gegendemonstranten zu räumen, sah aber schnell ein, dass dies nur mit Knüp- peln und Gewalt mõglich gewesen wäre. Schließlich stimmten die NPD-Füh- rer dem Angebot der Polizei zu, auf ei- ner Nebenstrecke Zu marschieren. Zu- vor kündigten sie durch Lautsprecher noch wütend an, auch für den 24. De- zember und den 31. Dezember Demon- strationen durch Friedberg anzumel- den. Ansonsten wurden ihre Hetz- parolen durch Pfiffe SowieNazis raus- undWir sind mehr-Rufe übertönt. Die Poliꝰei hatte in?wischen die Zu- gangsverbindungen zur Kaiserstraße

abgeriegelt und ließ auch den Großteil der NPD-Gegner nicht aus diesem Kessel heraus.

Repressalien gegen NPD-Gegner

Dieses Vorgehen wurde vom antifa- Schistischen Bündnis scharf kritisiert. Die Polizei habe sich nicht gescheut mehrere hundert Menschen von allen Seiten und an mehreren Stellen einzu- kesseln und die Demonstranten mit Repressalien zu belegen. Und weiter: Uber mehrere Stunden wunden Pero nenkontrollen ohne jeglichen Grund durcgefiihnt- die NPD marschierte doch hereils auf anderen Wegen. Es hatte den EFindruck, dass die Polizei mit dieser JaM- ti verhindern wollte, dass vich an ande- rer Slelle Menschen der WD enigegen vellen und ihre Verachung für die men- Schenverachtenden Purolen zum Als- druck hringen. Mur so gelang es der Poli- Zei, die NpPD võnungsfrei zum Bahnhof