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Jüdische Balladen / Josef Kiss ; aus dem Magyarischen übersetzt von Otto Hauser
Entstehung
Seite
21
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Tief brütend sitzt der alte Job, das Haupt, Das taubengreise, in die Hand gesenkt,

Vor sich die gelben pergamentnen Blätter, Feder und Tintenhorn es will nicht gehn.

Inne hält er, ergreift die Feder wieder... Doch die Buchstaben fließen heut zusammen.

_ muß schwerer Nebel niedersinken,

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Schwer ist sein Kopf auch alter Adler, auf! Und wieder taucht er tief die Feder ein.

Ein Kapitel so recht nach seinem Herzen Harrt seiner emsgen Hand heut: Moses, zwei,

3 Kapitel zweiunddreißig. Schlaget auf - Und lest daheim in eurer alten Bibel.

Des goldnen Kalbs verruchter Götzendienst Und Mosis Zorn und seine große Trauer Ist da mit Demantgriffel eingegraben:

Das war ein Dichter wohl, der dieses sang!

Sprach Josua zu Mose: ein Geschrei

Ist in dem Lager, Meister, wie im Streit. Antwortete der Meister: Sohn, Ou irrst. Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander Derer, die obliegen und unterliegen, Sondern ich höre einen Singetanz...

Und wundersam, da er die Worte schreibt Braust es und tönts auf einmal ihm im Ohr, Als ob, der vor Jahrtausenden erschollen, Derselbe Klang ihn träfe eben jetzt.

Ein sonderbares wirriges Gelärm....

Anhält er, lauscht Ah, ganz was andres ists| Nicht Klänge, die auf Geistesflügeln wehn,

Nicht Geisterklänge sind es, was er hört:

Wandernde Komödianten schlugen unter Der Wirtshausscheune Dach ihr lustig Reich auf,

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