darin besteht, sie zu lieben, ohne auf die meisten von ihnen zu hören; einen Traum zu verfolgen, ohne sich beirren zu lassen von den Zweifeln und Einwänden, die Millionen traumloser Menschen äußern werden.
Ein solcher Traum ist nicht leicht in Wirklichkeit umzu- setzen. Aber jedesmal, wenn wir in einem einzigen Men- schenherzen Haß durch Hoffnung ersetzen können, haben wir einen Stein aus dem Wege geräumt, der uns daran hin- dert, den Weg zu gehen, der zum Frieden führt. Menschenträume sind immer gesteinigt worden, doch viele wurden blutend realisiert. Und jedesmal, wenn ein kleiner Schritt der Hoffnung und des Erfolges erklommen war, hörte— weit zurück— eine Wunde auf zu bluten.
Und diejenigen, denen es vergönnt war, den ganzen Weg zu gehen und den Gipfel ihres Erfolges zu erreichen, drehten sich um und schauten zurück. Und die Glückseligkeit, die sie fühl- ten, überflutete ihre Herzen und heilte die letzten Narben. Wenn aber zuweilen mein Herz sich schwach und entmutigt zeigt— denn die Welt wird immer den Versuch machen, ein Menschenherz zu schwächen und zu entmutigen—, dann hebe ich meine Augen auf und denke an alle die, die mir geholfen haben und unvergessen in meinem Herzen leben.
Mein Haus hat jetzt kein Dach— doch der Himmel wölbt sich darüber. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, daß es immer einen unzerstörbaren Himmel geben wird.
Es ist leicht, ein Dach auf ein Haus zu setzen, doch es muß schwer sein, den Himmel in einem Herzen zu erschaffen. Und wenn es unmöglich sein sollte, mein Haus wiederauf- zubauen, weil Menschen es fortgenommen oder abgerissen haben, so könnte ich es doch nicht verlieren, denn es lebt in meinem Herzen.
Der Himmel, den ich dafür brauche, wird immer da sein. Der Traum, den ich dafür brauche, wird mich nie verlassen, solange ich lebe.
Ich habe den Grundriß und die Farben und die Formen. So- lange der Himmel da ist und der Traum und die Liebe und der Sinn des Hauses mein Herz erfüllen, können wir bestimmt irgendwo in der weiten Welt die Steine zusammenfügen, um seine Mauern wieder zu erbauen, nicht wahr?


