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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
Entstehung
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n Für Der SS-Bereich früher ... Buchenwald bestand nicht nur aus dem Häftlingslager... Die Anlagen lücken für die SS und die Rüstungswerkstätten bedeckten wenigstens doppelt soviel franz Fläche... ImOsten befand sich unmittelbar neben den Wohnblocks, noch inner- von halb des Drahtzaunes, aber vom eigentlichen Lager durch einen elektrisch ge- No ladenen Zaun getrennt, das Gelände der Deutschen Ausrüstungswerke, kurz fabri DAW genannt. Dort befanden sich ein riesiges Holzlager, große Werkstatthallen, vollst ausgestattet mit modernen Maschinen für Holzbearbeitung, eine Schlosserwerk- gonn statt, eine Elektrowerkstatt und eine große Zimmerei und Malerwerkstatt. Bis etwa zur Zerstörung durch den Luftangriff! arbeiteten hier rund 2000 Häftlinge. und Vom Lagertor aus erstreckte sich bis zur Straßenkreuzung derCarachoweg, für j an dem die wichtigsten Verwaltungsgebäude und die Wohnbaracken des SS- VW Kommandanturstabes lagen. Buch Diese Straße trug ihren Namen mit Recht nach dem wahnsinnigen Tempo, in dem sie und die dort liegenden Gebäude erbaut werden mußten. Der Aus-Das u druckcaracho stammt aus den faschistischen Konzentrationslagern Italiens und heißt auf deutsch etwa Tempo, Eile, Bewegung.Im Caracho schrien die SS-Leute, und nur zu schnell lernte jeder Zugang, was darunter zu verstehen war. Diese Anlagen wurden schon im ersten Jahr des Bestehens von Buchenwald erbaut, und jedem Häftling, der damals dabei war, werden die Schläge, das Blut, der Schweiß, die Schmerzen, die Müdigkeit und die Erschöpfung, die der Zu Bau gekostet hat, unvergessen bleiben. Als nächstes wurden dieHundert- WUrC schaften gebaut, zweistöckige Kasernenbauten, in denen vor dem Krieg je eine eine Hundertschaft des TotenkopfverbandesThüringen untergebracht war. Raul Das dazugehörige Wirtschaftsgebäude enthielt einen großen Speise- und Ver- wert sammlungssaal und die SS-Küchen und Kantinenräume. Auch mit dem Bau der Eich Truppengarage und der Reparaturwerkstätten wurde schon lange vor dem In d Kriege begonnen. Auch sie sind bei dem Angriff vollständig zerstört worden. alter Das SS-Revier und die großen mehrstöckigen Kasernenbauten mit zwei großen D Fernheizwerken sind dagegen erst während des Krieges erbaut worden. Der Häft Pferdestall, in welchem später die Genickschußanlage? eingebaut wurde...., war tägli schon vor dem Krieg fertig. Die dicht daneben liegende große Reithalle mußte muf mitten in dem eisigkalten ersten Kriegswinter fertiggestellt werden, da die schv Frau des Kommandanten Koch dort ihre Reitstunden fortzusetzen wünschte. ei Bei dieser Arbeit hat sich manch einer Hände und Füße erfroren. Beim Ein- N sturz eines Gerüstes, das wegen der strengen Kälte nicht fest genug erbaut Stär werden konnte, sind mehrere Häftlinge tödlich verunglückt. Mit dem Bau der wur Führerhäuser, die am südwestlichen Rand des Lagers liegen, wurde natürlich vers schon in der ersten Zeit des Bestehens von Buchenwald begonnen, und es ist| Arh ebenso natürlich, daß sie bis zum Schluß immer noch erweitert und verbessert| 7 wurden....? Re} I am 24. August 1944. Eie 2 Vgl. S. 201 f.=

3 Vgl. Abb. 11. 1

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