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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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wenn

nen Kom- 3.- b L. er« ha gung durch die entscheidenden Dienststellen in Berlin, mitorganisiertem

B nn: Material. Handwerker wurden tagelang krank geschrieben, damit sie heimlich

en die notwendigen Reparaturen und Ausbauten vornehmen konnten. Manches ben a mußte sogar wieder abgerissen werden, wenn es die Lagerführung für Luxus nähe en und als zu gut für die Häftlinge hielt. Das alles hinderte die SS jedoch nicht, N Io e jeden fremden Besucher durch das Revier zu führen und seine Einrichtungen

er in als von ihr selbst vorsorglich geplant und aufgebaut hinzustellen. Mancher der en Besucher ließ sich täuschen und verließ das Lager mit dem Eindruck, daß für" == die Gefangenen, die als Schwerverbrecher geschildert wurden, vorzüglich ge- J agen. Die sorgt sei.! i ei Reihen Mit ungleich größerem Interesse verfolgte die SS den Aufbau des Schweine- H gebracht stalles, wurden doch die Tiere vor allem darum gemästet, um später den Tisch H ı mit den der SS und besonders ihrer Führer zu bereichern. Ein großes festes Steingebäude f sondern war errichtet worden, und die Stallungen für Ferkel, Jungschweine, Eberund Säue l en waren wurden nach den modernsten Vorbildern erbaut. Durch die Menge der Abfälle Y ıch Osten aus der Küche, die oft noch künstlich vermehrt wurde, war es möglich, den N der Wirt- Bestand immer weiter zu vergrößern. Er betrug zuletzt 800 Stück. Über jedes Iy \üche mit Tier wurde sorgfältig Buch geführt, denn hier durfte es keine unbekannten I mit einer Toten geben, wie bei den Häftlingen, und hier durften keine Seuchen aus- N ıtlang bis brechen, wie im Häftlingslager. Mi Gegenüber dem Krankenbau war im Sommer 1941 eine große hölzerne Halle N ıf der öst- aufgestellt worden, die vorher außerhalb des Lagers als Turnhalle für die SS N änkt, hier gestanden hatte. Im Herbst 1941 wurde sie zum erstenmal für Kinovorstellun- N in Demü- gen benutzt und seitdem galt sie als Kinohalle schlechthin, wenn auch die Vor- in stellungen viele Monate hindurch ausfielen... Die SS fand sich bereit, in ge-} oße Klär- wissen Abständen Filme leihweise zu besorgen und verstand es, sich auf diese hi on wurde, Weise eine recht gute Einnahmequelle zu verschaffen. Die alten und meist schon N ätten und ganz abgespielten Filme, die wir zu sehen bekamen, kosteten etwa 30 bis ni ınte, ohne 35 RM Leihgebühr. Dafür mußten wir anfangs 50 Rpf, später 20 Rpf Eintritt j) rs befand zahlen, was bei einer Gesamtbesucherzahl von wenigstens 10 000 eine ansehn- N Schweine- liche Summe ergab, die als Reingewinn der SS zugute kam. Trotz der Freude, N) normaler die vielen von uns die Filme machten, bedeutete die Kinohalle selbst keine ih en Wohn- Stätte ungeteilter Heiterkeit. Oft mußte die Halle auch anderen Zwecken if kenräume, dienen. Hier wurden Massenzugänge untergebracht oder nachts vor dem Ab- IR perations- transport die großen Transporte gesammelt, die oft zu schwerer Arbeit oder Kf ichtungen gar zur Vernichtung in andere Lager abgeschoben wurden. Noch ehe die ersten h: inzlich un- Filme liefen und noch lange Zeit nach derEröffnung wurden auf Anordnung MM ıchstäblich Bm Koch in der Kinohalle die grausamsten Lagerstrafen voll- I lei streckt... Hi he Zwischen der Kinohalle und der untersten Reihe der Steinblocks erstreckte h YenLager- sich quer durch das ganze Lager vom Revier im Westen bis zur Gärtnerei und H Genehni- der Kläranlage im Osten das Kleine Lager, für die Masse der Häftlinge wohl*

2 die furchtbarste Einrichtung. Dort sind buchstäblich Tausende von Menschen

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