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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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BA 46-13. Bericht, geschrieben 1945.

Bei Gründung des Lagers waren nur deutsche Häftlinge im Lager. Die Häft- lingsführung lag in den Händen der Berufsverbrecher, die auch die anderen Lagerfunktionen besetzt hatten. Diese Verbrecher bestahlen ihre Kameraden, wo sie nur konnten. Die Portionen wurden unter dem Stubendienst aufgeteilt. Die anderen Kameraden bekamen nur einen Teil der ihnen zustehenden Por- tionen. Infolgedessen war die Sterblichkeit durch Unterernährung groß. Die Arbeitszeit war im Sommer von 5 Uhr morgens bis 8 und auch 9 Uhr abends. Beim Bau der Wasserleitung wurde sogar regelmäßig bis 10 oder 11 Uhr nachts gearbeitet. Ja, in besondersdringenden Fällen ging die Arbeit bis morgens 2 und 3 Uhr. Das Lagerkommando hatte der BVer Noack. Am 1. April 1938 begann die erste Aktion gegen die sogenannten Asozialen, die im Lager einen schwarzen Winkel trugen. Das bedeutete eine weitere Unterstützung

der BVer. Fritz Männchen? BA 573-12. Bericht, geschrieben 1945.

Die Errichtung des Lagers

Die ersten Schritte zur Errichtung des KZ Buchenwald wurden im Jahre 1937 unternommen. Das hierfür ausgesuchte Gelände, ungefähr neun Kilometer nordwestlich von Weimar auf dem Ettersberg, war mit Wald bewachsen. Das Häftlingslager mit den Werkstätten der Deutschen Ausrüstungswerke war auf dem Nordhang dieses Berges geplant, und hierfür war eine Fläche von etwa einem halben Quadratkilometer bestimmt. Ringsherum wurde ein Stacheldraht- zaun gezogen, der unter ständiger Spannung von 350 Volt stand. Weiter wurden 23 Wachttürme gebaut, von denen aus der ganze Zaun bewacht werden konnte.

Als Unterkünfte für Häftlinge dienten meistens Holzbaracken. Später bauten wir 15 massive Steinblocks, von denen jedoch die Blocks Nr. 46 und 50 anderen Zwecken zugewiesen wurden?, weiter Werkstätten, Lagerräume, Kranken-

1 Paul Woitkowski, geb. 1892, 1928 bis 1933 Mitglied des Preußischen Landtages, seit 1933 in Haft, 1938 bis 1945 KZ Buchenwald, jetzt Vorsitzender des Rates des Kreises Nordhausen.

2 Fritz Männchen, geb. 1901, seit 1933 in verschiedenen KZ, 1937 bis 1945 KZ Buchenwald, jetzt im Krankenhaus Dippoldiswalde beschäftigt.

3 Vgl. S. 163 bis 179.

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