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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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Jede antifaschistische Regung wurde unterdrückt. Denunzianten unter den Grünen verrieten uns. Die Kameraden Stöcker, Woitkowski, Theo Neubauer und noch zehn bewährte Antifaschisten wurden mit der besonderen Aufforde- rung des Kommandanten,den Steinbruch nicht lebend zu verlassen, diesem schwersten Kommando zugeteilt. Die Arbeit war mit keiner Straf- und Sklaven- arbeit zu vergleichen. Die gebrochenen Steine mußten zu den Loren geschleppt werden. Die Gespanne, aus Häftlingen bestehend, wurden so gruppiert, daß jeder Lore zwölf Mann vorgespannt waren. Als Treiber betätigten sich acht SS-Mörder, die den Häftlingen die Gewehre in die Rippen bohrten, ihnen mit Knüppeln auf die Hände schlugen, die die Zugstange festhalten mußten. So be- wegte sich die Lore nach der auf dem Berg liegenden Baustelle. Wer die Schmerzen nicht ertragen konnte, derjenige, der bei dem Bohren in die Rippen und dem Durchstecken der Läufe unter die Achseln nicht die Nerven behielt, der wurde durch einen Schuß in den Rücken niedergestreckt. Die Leiche wurde einige Meter in den Wald geschleppt. Dafür gab es drei bis fünf Tage Urlaub und doppelte Verpflegung für die Mörder.

Bei den Arbeiten im Steinbruch selbst, in den einzelnen Schachtkommandos, wurden die übelsten Methoden angewandt... Freizeit und Sonntage gab es nicht. Wassermangel und fettlose Ernährung riefen Krankheiten hervor. Der Winter war hart, bis zu 22 Grad Kälte. Keine Mäntel. Das Tragen von Ohren- klappen und Halstüchern war verboten und bedeutete den Verlust einiger Zähne.

Es gab in Buchenwald zwar ein Krankenrevier, aber wehe dem, der es wagte, krank zu werden. Die Voruntersuchung wurde von dem Henker Weißenborn persönlich vorgenommen. Es gab Schläge in die Zähne. Fiel der Betreffende in den zähen Schlamm oder auf den hartgefrorenen Boden, so war er einDreck- schwein. Er wurde von Arbeitsdienstführer SS-Hauptscharführer Bräuning mit Füßen bearbeitet. Blieb er stehen, dann wurde geschlagen, bis die Hände des Mörders versagten.

Ein furchtbares Erlebnis ist mir im Gedächtnis geblieben. Eines Morgens im Dezember 1937 es war bitter kalt bewegte sich eine Reihe Fußkranker mit aufgebundenen Schuhen dahin zur Voruntersuchung bei dem Hauptbanditen Weißenborn. Ich hörte, wie Weißenborn fragte:Und du Spitzbube? Der Angesprochene riß die Mütze vom Kopf und antwortete:Ich kann nicht laufen und der Fuß ist so geschwollen, daß ich nicht die Schuhe anziehen kann.

Weißenborn antwortete:Warte, du roter Lump! Am Vormittag erfuhr ich, daß er dem betreffenden politischen Häftling befahl, sich unter die Regen- traufe der Bauleitungsbaracke zu setzen und dazu ausdrücklich bemerkte:Setz dich, heute abend bist du wieder gesund.Er ist in sitzender Stellung erfroren.

Hunderte Fälle bestialischer Art könnten herangezogen werden, als Beispiel, wie die SS-Banditen hausten. Bedenken muß man jedoch, daß in diesem Ab- schnitt der Geschichte Buchenwalds die Zahl der Toten nicht an die der Jahre 1944 bis 1945 heranreichte, weil zu Beginn nur 2000 bis 3000 Häftlinge im Lager waren. Deutsche waren es, die im Steinbruch erschossen wurden, deutsche

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