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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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schen VO, sadistische Sachen, wie es die Auslandspresse vielfach behauptet, sind dabei

les Reichs völlig unmöglich. Erstens kann die Strafe nur der Inspekteur sämtlicher Lager ‚Neue Ein- verhängen, also nicht einmal der Lagerkommandant, zweitens wird die Strafe 1 Teihei- von einer Bewachungskompanie vollzogen, so daß also immer ein Zug, 20 bis © der Ver- 24 Leute, dabei sind, schließlich ist bei der Bestrafung ein Arzt dabei und ein! Wenn der Protokollführer. Also mehr kann man an Genauigkeit nicht tun.! Betätigung, Auch möchte ich sagen: Diese Dinge sind notwendig, denn sonst würde man$ he Voraus- diese Verbrecher niemals im Zaum halten können. Für den Fall eines Krieges staatsfeind- müssen wir uns klar darüber sein, daß wir eine recht erhebliche Anzahl unsicherer|

Kantonisten hier hineinnehmen müssen, wenn wir uns nicht den Nährboden für höchst unangenehme Entwicklungen im Falle eines Krieges schaffen wollen.

Die Leute, die die Häftlinge bewachen, waren zuerst Angehörige der allge- meinen SS. Wir haben sie allmählich zusammengefaßt zu den sogenannten Totenkopfverbänden. Sie sind nicht in Kompanien, sondern in Hundertschaften zusammengefaßt, haben selbstverständlich auch Maschinengewehre. Wir haben

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nnschaften in jedem Lager zwei oder drei Türme, die Tag und Nacht mit scharfgeladenen N \ ein paar Maschinengewehren besetzt sind, damit jeder größere Aufstandsversuch ir Konzentra- damit muß man bei den Leuten immer einmal rechnen sofort unterdrückt Mi er werden, werden kann. Das ganze Lager kann von oben her von jeweils drei Türmen N müssen bestrichen werden. u Das ist das Diese Totenkopfverbände haben ebenfalls eine vierjährige Dienstzeit. Es

be ich auf: sind heute meist Leute, die ihre Dienstzeit in der Wehrmacht hinter sich haben

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a) und sich dann für vier Jahre bei uns verpflichten. Die Totenkopfverbände haben n ven außerdem die Aufgabe, im Falle eines Krieges die Stammhundertschaften für j em rund 30 Totenkopfsondersturmbanne der SS zu sein, für 25000 Mann, mit! kon Mors denen wir die Sicherheit im Innern garantieren werden... h ıd ich habeNationalpolitischer Lehrgang der Wehrmacht vom 15. bis 23. Januar 1937, Berlin 1937. Rt elöst ai S. 146-151. Rede Himmlers überWesen und Aufgabe der SS und der Polizei. h ınn besteht ‚4 ; Chemnitz äftlinge ist I ne Freising, den 1. August 1945 N =) Ich, Pister, Hermann, SS-Oberführer, geb. 21. Februar 1885, Kommandant N it des Konzentrationslagers Buchenwald vom 22. Januar 1942 bis April 1945, er- Mi

le kläre hiermit folgendes: 1 Bir, n Mit Ausnahme der Masseneinlieferungen von Häftlingen aus den Konzen- 1 Di trationslagern des besetzten Gebietes wurden alle Häftlinge auf Befehl des N zu fliehen, Reichssicherheitshauptamtes Berlin in das Konzentrationslager Buchenwald ein- I das Fun geliefert. N n Baus:| Diese Schutzhaftbefehle(rote Formulare) waren in den meisten Fällen mit h aschrecken,| dem NamenKaltenbrunner unterzeichnet. Die wenigen übrigen Schutzhaft- 41918 el befehle waren mitFörster unterschrieben. usamkeiten, 77 ygl. S. 116.

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