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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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Gotha war ich in frühester Zeit oft und gerne; doch seit langen Jahren so gut wie gar nicht...1

Dann fuhren Goethe und Eckermann zum Schloß Ettersburg.Goethe ließ sämtliche Zimmer aufschließen, die mit heiteren Tapeten und Bildern behängt waren. In dem westlichen Eckzimmer des ersten Stockes sagte er mir, daß Schiller dort einige Zeit gewohnt. ‚Wir haben überhaupt, fuhr er fort, ‚in frühester Zeit hier manchen guten Tag vertan. Wir waren alle jung und voll Übermut, und es fehlte uns im Sommer nicht an allerlei improvisiertem Komödienspiel und im Winter nicht an allerlei Tanz und Schlittenfahrten mit Fackeln.

Wir gingen wieder ins Freie, und Goethe führte mich in westlicher Richtung einen Fußweg ins Holz.

‚Ich will Ihnen doch auch die Buche zeigen, sagte er, ‚worin wir vor fünfzig Jahren unsere Namen geschnitten. Aber wie hat sich das verändert, und wie ist das alles herangewachsen! Das wäre denn der Baum! Sie sehen, er ist noch in der vollsten Pracht! Aber unsere Namen sind noch zu spüren, doch so ver- quollen und verwachsen, daß sie kaum noch herauszubringen sind. Damals stand diese Buche auf einem freien, trockenen Platz. Es war durchaus sonnig und anmutig umher, und wir spielten hier an schönen Sommertagen unsere impro- visierten Possen. Jetzt ist es hier feucht und unfreundlich. Was sonst nur niederes Gebüsch war, ist indes zu schattigen Bäumen herangewachsen, so daß

man die prächtige Buche unserer Jugend kaum noch aus dem Dickicht heraus- findet.2, *

Auf diesem Berg errichteten die deutschen Faschisten im Jahre 1937 ein Konzentrationslager, in dem sie in acht Jahren 238000 Menschen quälten und 56.000 ermordeten.

Die Hitlerregierung war bemüht, ihren Terrorakten den Schein der Recht- mäßigkeit zu geben, um sich namentlich vor dem Ausland ein juristisches Alibi zu verschaffen.

Aber die Gesetze, die sie zur Unterdrückung ihrer politischen Gegner, der Antifaschisten, einführte, sprachen den elementarsten Erfordernissen der Recht- sprechung Hohn.

Den großen Auftakt zur Massenverfolgung der Antifaschisten gab der von den Nazis selbst inszenierte Reichstagsbrand am 27. Februar 1933. Bereits am 28. Februar erwirkten sie beim Reichspräsidenten die Verordnung zum Schutze von Volk und Staat, die die gesetzliche Handhabe für weitere Maß- nahmen gegen ihre politischen Gegner bot. Sie hob eine Reihe von demokrati-

schen Grundrechten der Weimarer Verfassung auf, darunter das der persön- lichen Freiheit.

ı Johann Peter Eckermann,Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. 1823 bis 1832. Berlin 1956, S. 361. 2 Ebenda, S. 362

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