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Buchenwald : Mahnung und Verpflichtung ; Dokumente und Berichte / herausgegeben von dem Inernationalen Buchenwald-Komitee .... Redaktion: Prof. Dr. Walter Bartel [und 7 weitere]
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ei Menschlichkeit, der solidarischen Hilfe, des brüderlichen, proletarischen Inter- ah

nationalismus, wurde in Buchenwald wie in den anderen Konzentrationslagern zladen

unter Einsatz des Lebens geführt. Die Geschichte des Widerstandskampfes in 2 in

allen Lagern zeugt von dem ungebrochenen Geist der wirklichen Patrioten der S-Leu

europäischen Nationen. Fronte

Die im Dokumentenband veröffentlichten Materialien charakterisieren val

wesentlichste Züge der faschistischen Herrschaft. Die Entstehungsgeschichte Abtei

des Lagers Buchenwald macht deutlich, wie sehr die Hitlerregierung ihre innen- Hände

politischen Gegner fürchtete. Sie schuf deshalb ein Lager nach dem anderen, f Io

um die kühnen Kämpfer gegen die faschistische Barbarei und die Vorbereitung Fir

des Krieges vom Volk zu isolieren und sie physisch zu vernichten. Die Brechung 3 1

jeglichen Widerstandes gegen ihre Kriegspolitik betrachtete die faschistische Dr

Regierung als eine der entscheidenden Voraussetzungen für den von ihr provo- Ile

zierten Weltkrieg. und en

In Buchenwald wurden die Menschen nicht, wie in Auschwitz und anderen ae sc

Lagern, vergast. Das war kein Zeichen der Humanität, sondern entsprach nur der dieSs,

besonderen Zweckbestimmung Buchenwalds. Das Lager wurde zum Umschlag- zu Fl

platz für Arbeitssklaven. Die großen Konzerne bestellten bei der SS Häftlinge, aus den

bezahlten dafür und zwangen sie zur Arbeit. Die Länge des Arbeitstages, Ina

mangelnde Verpflegung, völlig ungenügende Unterkünfte und Denunziationen vordesl

der Betriebsleitung bei der Gestapo dezimierten die Reihen der zur Arbeits- vorlige

sklaverei Verurteilten. Brrichte

Das Wüten der SS und der Gestapo unter den Zwanggsarbeitern sollte zu- Fasdhis

gleich abschreckend auf die deutsche Arbeiterklasse wirken. Es zeugt von dem Deutsd

hohen Solidaritätsgefühl vieler, nicht der Gesamtheit der Arbeiter, wenn sie sten Au

trotz aller Drohungen und vieler Opfer den politischen Häftlingen und den aus- Die|

ländischen Arbeitern in den Betrieben Hilfe zukommen ließen. Betrieb

Der Hitlerfaschismus enthüllte in den Lagern seine menschenfeindliche häuser

Rassenpolitik. Slawen und Juden waren der SS stets ein willkommener Anlaß, stische

ihrer Mordlust zu frönen. Es machte ihnen dabei nichts aus, Berufsverbrecher, auf Spz

IR Gemeingefährliche der Gesellschaft, als ihre Helfershelfer gegen die politischen faschist ht Häftlinge, gegen Wissenschaftler und Künstler von Weltruf, gegen Geistliche Faschis hi und Kinder einzusetzen. sie fühı Kl Aber auch hier setzte sich wahres Menschentum durch. Die antifaschistischen Herrsh \ Häftlinge durchbrachen die von der SS künstlich errichteten Schranken. Sie Kriege ließen eine Trennung zwischen den Rassen und Nationen nicht zu. Ihre Kampf- Die(

gemeinschaft umfaßte alle, die willens waren, Widerstand zu leisten. auch ir

Unter den unmenschlichen Bedingungen des Lagerlebens entwickelten die seitigt

Häftlinge entgegen der Kulturfeindlichkeit des SS-Regimes ein eigenes kultu- Satione

relles Leben. Es trug ausgesprochen internationale Züge von besonderer Eigen- der Arl

art und war ein hervorragendes Mittel, den Häftlingen das Bewußtsein ihrer alle fri

menschlichen Würde, den Sinn ihres Widerstandes, die Gewißheit des Sieges feind

der gerechten Sache zu geben. Wer

In der Geschichte des KZ Buchenwald erhielt der 11. April 1945 eine beson- leistet,

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