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ei Menschlichkeit, der solidarischen Hilfe, des brüderlichen, proletarischen Inter- ah
nationalismus, wurde in Buchenwald wie in den anderen Konzentrationslagern zladen
unter Einsatz des Lebens geführt. Die Geschichte des Widerstandskampfes in 2 in
allen Lagern zeugt von dem ungebrochenen Geist der wirklichen Patrioten der S-Leu
europäischen Nationen. Fronte
Die im Dokumentenband veröffentlichten Materialien charakterisieren val
wesentlichste Züge der faschistischen Herrschaft. Die Entstehungsgeschichte Abtei
des Lagers Buchenwald macht deutlich, wie sehr die Hitlerregierung ihre innen- Hände
politischen Gegner fürchtete. Sie schuf deshalb ein Lager nach dem anderen, f Io
um die kühnen Kämpfer gegen die faschistische Barbarei und die Vorbereitung Fir
des Krieges vom Volk zu isolieren und sie physisch zu vernichten. Die Brechung 3 1
jeglichen Widerstandes gegen ihre Kriegspolitik betrachtete die faschistische Dr
Regierung als eine der entscheidenden Voraussetzungen für den von ihr provo- Ile
zierten Weltkrieg. und en
In Buchenwald wurden die Menschen nicht, wie in Auschwitz und anderen ae sc
Lagern, vergast. Das war kein Zeichen der Humanität, sondern entsprach nur der dieSs,
besonderen Zweckbestimmung Buchenwalds. Das Lager wurde zum Umschlag- zu Fl
platz für Arbeitssklaven. Die großen Konzerne bestellten bei der SS Häftlinge, aus den
bezahlten dafür und zwangen sie zur Arbeit. Die Länge des Arbeitstages, Ina
mangelnde Verpflegung, völlig ungenügende Unterkünfte und Denunziationen vordesl
der Betriebsleitung bei der Gestapo dezimierten die Reihen der zur Arbeits- vorlige
sklaverei Verurteilten. Brrichte
Das Wüten der SS und der Gestapo unter den Zwanggsarbeitern sollte zu- Fasdhis
gleich abschreckend auf die deutsche Arbeiterklasse wirken. Es zeugt von dem Deutsd
hohen Solidaritätsgefühl vieler, nicht der Gesamtheit der Arbeiter, wenn sie sten Au
trotz aller Drohungen und vieler Opfer den politischen Häftlingen und den aus- Die|
ländischen Arbeitern in den Betrieben Hilfe zukommen ließen. Betrieb
Der Hitlerfaschismus enthüllte in den Lagern seine menschenfeindliche häuser
Rassenpolitik. Slawen und Juden waren der SS stets ein willkommener Anlaß, stische
ihrer Mordlust zu frönen. Es machte ihnen dabei nichts aus, Berufsverbrecher, auf Spz
IR Gemeingefährliche der Gesellschaft, als ihre Helfershelfer gegen die politischen faschist ht Häftlinge, gegen Wissenschaftler und Künstler von Weltruf, gegen Geistliche Faschis hi und Kinder einzusetzen. sie fühı Kl Aber auch hier setzte sich wahres Menschentum durch. Die antifaschistischen Herrsh \ Häftlinge durchbrachen die von der SS künstlich errichteten Schranken. Sie Kriege ließen eine Trennung zwischen den Rassen und Nationen nicht zu. Ihre Kampf- Die(
gemeinschaft umfaßte alle, die willens waren, Widerstand zu leisten. auch ir
Unter den unmenschlichen Bedingungen des Lagerlebens entwickelten die seitigt
Häftlinge entgegen der Kulturfeindlichkeit des SS-Regimes ein eigenes kultu- Satione
relles Leben. Es trug ausgesprochen internationale Züge von besonderer Eigen- der Arl
art und war ein hervorragendes Mittel, den Häftlingen das Bewußtsein ihrer alle fri
menschlichen Würde, den Sinn ihres Widerstandes, die Gewißheit des Sieges feind
der gerechten Sache zu geben. Wer
In der Geschichte des KZ Buchenwald erhielt der 11. April 1945 eine beson- leistet,
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