Die normale Keimesentwicklung
somen wird als X\-Chromosom,
c das kleinere als Y-Chromosom
& 3 bezeichnet(Bild 2). Durch die Re-
NR A) duktionsteilung erhält die eine
> J)) e> Samenbildungszelle 2. Ordnung I’ OWL DO ne de snele&
EI[A\ OÖ> G)& as romosom, die andere das
BR 3 GO f Y-Chromosom. Von den durch die 7%) Ne 75 zweite Reifeteilung entstehenden vier Samenzellen haben daher
Pr L/ zwei das X-Chromosom, zwei das 70,88 5 Y-Chromosom. Mit diesen ver- Ju schiedenen Samenzellen hängt,
Bild 2. Die Chromosomenpaare des Mannes aus der wie später noch darzulegen ist, Reduktionsteilung(1. Reifeteilung).(Nach Shiwago die Bestimmung des Geschlechts und Andres.) zusammen,
Die weiblichen Geschlechtszellen werden in der weiblichen Keimdrüse, dem frei in der Bauchhöhle liegenden Eierstock(Ovarium) gebildet. In ihm bilden sich im Laufe der kindlichen Entwicklung bis zum 3, Lebensjahr Zellgruppen heraus, die aus einer Eianlage(Oogonie) und einer Schicht sie umhüllender Zellen be- steht, Später wird aus diesen Zellen eine mit einer Flüssigkeit gefüllte Blase, der Follikel; an einer stark verdickten Stelle der Blasenwand liest die Eimutter- zelle(Eibildungszelle 1. Ordnung) eingebettet, Aus dieser Zelle entsteht durch zwei Reifungsteilungen die eigentliche Eizelle,
Die erste dieser Teilungen ist wie bei der Bildung der Samenzellen die Reduk- tionsteilung, die zweite eine Äquationsteilung. Die Vorgänge bei der Verteilung der Chromosomen sind die gleichen wie bei der Bildung der Samenzellen. In einem Punkt aber besteht ein bezeichnender Unterschied: Schon bei der ersten Reife- teilung erhält die eine der beiden sich bildenden Zellen, die Eibildungszelle 2. Ord- nung, fast alles Protoplasma, die zweite Zelle(Polzelle, Richtungskörper- chen) ist klein und nicht befruchtungsfähig. Bei der zweiten Reifeteilung geht dasselbe nochmals vor sich; es entsteht das reife Ei und ein weiteres kleines Rich- tungskörperchen. Da sich das erste abgeschnürte Richtungskörperchen seinerseits auch nochmals teilt, bringen die beiden Reifeteilungen wohl auch vier Zellen her- vor, von ihnen ist aber nur eine, das reife Ei, befruchtungsfähig. Dieses Ei hat einen Durchmesser von 0,1 mm und ist damit gerade noch mit bloßem Auge sicht- bar; es ist die größte Zelle des menschlichen Körpers.
Diese Reifeteilungen des Eis stehen zeitlich in Beziehung zu einem anderen Vor- gang, dem Platzen des Follikels. Einmal in der Menstruationsperiode der Frau(um den 12. Tag dieser Periode) platzt ein reifer, an der Außenfläche des Eier- stocks gelegener Follikel. Das Ei tritt damit aus der Blase, in die es bisher ein- geschlossen war, in die Bauchhöhle aus. Zur Zeit des Austretens ist die erste Reife- teilung abgeschlossen. Das Ei wird dann von dem Flimmertrichter des Eileiters aul- gefangen und in den Eileiter hineingestrudelt; erst hier findet die zweite Reife- teilung statt. Auf Grund von Untersuchungen an einer Reihe von Säugetieren scheint es sogar so zu sein, daß die zweite Reifeteilung erst unmittelbar nach der Befruch- tung des Eis zu Ende geführt wird. Ein Ei, das nicht befruchtet wird, stirbt nach einiger Zeit ab,
Wenn das Ei aus dem Follikel ausgetreten ist, so ist damit dessen Funktion noch nicht abgeschlossen. Der geplatzte Follikel wandelt sich zu einer Gruppe gelb ge- färbter Zellen, dm Gelbkörper(Corpus luteum) um. Wenn keine Befruchtung des Eis erfolgt, so bildet sich der Gelbkörper bald wieder zurück und die Periode
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