Ganze zur Verteidigungsstellung auszubauen, und die„Jüdische Kampf- organisation“ gibt tatsächlich täglich Lageberichte heraus. Lange kann der Spaß ja nicht mehr dauern, doch zeigt es, zu was die Juden mit der Waffe in der Hand fähig sind. Unglücklicherweise sind einige dieser Waffen gute deutsche Fabrikate, besonders ihre Maschinengewehre. Weiß der Himmel, wo sie die herbekommen haben!“
Gelegentlich einer Unterhaltung mit dem Gerichts-Psychiater regte sich Generaloberst Alfred Jodl während der Nürnberger Prozesse dann über„diese schmutzigen arroganten SS-Schweine“ auf, und zu dem Stroop-Bericht sagte er:
„Wenn man sich nur vorstellt, daß da jemand tatsächlich 75 Seiten einer kleinen Mord-Expedition wegen angibt, während der Bericht über einen richtigen Feldzug gegen gut ausgerüstete Armeen nur wenige Seiten füllt!“°)
Kurze Angaben über die Bibliographie finden sich nach der eigent- lichen Dokumenten-Sammlung.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich hier Frau Iris von Stryk für liebens-
würdige Unterstützung und besonders für sämtliche Übersetzungen aus dem Yiddischen herzlichst danken.
Josef Wulf
0) Dr. G. M. Gilbert:„Nuremberg Diary“, New York 1947, Seite 69.
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