Antisemitismus in Deutschland(Hakenkreuzschmierereien usw.) angesichts der Millionen Toten zu verständlicher Unruhe im In- und Ausland führen. Gegen auch heute noch anzutreffende Vorurteile gegenüber Menschen jüdischen Glaubens ge- nügt ein Hinweis auf die Geschichte des sogenannten„Judenproblems” in der Vergangenheit und auf die beispiellose Aufbauarbeit des jungen Staates Israel.
Nur intensive Aufklärung kann verhindern, daß aus Nichtwissen neues Unheil entsteht.
a Oberstes Ziel bei der Betrachtung der Geschichte des Nationalsozialismus muß es sein zu erkennen, m ührt, daß Toleranz und Achtung vor dem Nächsten ebenso selbstverständliche Menschenpflichten sind, » NEITOnKUnd wie es die Pflicht jedes einzelnen ist, für die selbstverständlichen Rechte seines Nächsten einzutreten, n sind, wenn ein Staat auf die Idee verfällt, zur Erreichung seiner Ziele eine Minderheit rechtlos zu machen
em ganzen und zu unterdrücken. Ebenso wie der Christ Achtung vor seinem Glauben fordert und erhält, muß Tauens in der dem Juden Achtung vor seinem Glauben gewährt werden. Die Behandlung von Lessings„Nathan 'Generations- der Weise” bietet im Deutschunterricht eine sinnvolle Ergänzung. Es soll den Schülern verständlich terlebt haben werden, daß das„Judenproblem” in erster Linie das Problem der Nichtjuden ist.
' eine funda- ster Linie das
2. Zeittafel
otlich sichtbar 1933 „Judenboykott” in ganz Deutschland
inem solchen© BA: Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
wäre, ist es; Bl Gesetz über den Widerruf von Einbürgerungen und die Aberkennung der
Anne Frank" F deutschen Staatsangehörigkeit(in erster Linie gegen die nach 1918 eingebür- gerten Juden aus den früheren deutschen Ostgebieten gerichtet)
samtbereiches
richtigen Pro- 1935
Ikswohlfohrt”# 29% Reichsbürgergesetz
Maßnahmen"©: LC9, Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre
Es ist nicht kan 1. Verordnung zum Reichsbürgergesetz(Aberkennung des Wahlrechts und der n jedoch die öffentlichen Ämter; Entlassung aller jüdischen Beamten einschließlich aller Front- rmittelt nicht kämpfer, Definition des Mischlingsstatus) en Anhänger© sl. 1. Verordnung zum Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen
Ehre(Verbot von Eheschließungen. zwischen Juden und Mischlingen Il. Grades)
on nach dem
ischen Festig- 1937 sr Wahrheits-© 6. Geheimerlaß Heydrichs betr. Schutzhaft für Rassenschänder nach Abschluß des
schen Haupt- ordentlichen Gerichtsverfahrens Fingeständnis
des Erziehers 1938
Gesetz über die Rechtsverhältnisse der jüdischen Kultusvereinigungen(jüdische Kultusvereinigungen sind nicht mehr Körperschaften des öffentlichen Rechts, sondern rechtsfähige Vereine)
Verordnung über die Anmeldung aller jüdischen Vermögen über 5000 RM Anlegung von Listen vermögender Juden bei Finanzämtern und Polizeirevieren Zerstörung der Münchener Synagoge
3. Verordnung zum Reichsbürgergesetz(Registrierung und Kennzeichnung jüdi- scher Gewerbebetriebe)
„Juni-Aktion”, Verhaftung von ca. 1500 Juden und Überweisung in Konzentra- tionslager
4. Verordnung zum Reichsbürgergesetz(Streichung der Approbationen aller jüdischen Ärzte; weitere Tätigkeit in Ausnahmefällen nur für Juden als„Kran- kenbehandler”)
Zerstörung der Nürnberger Synagoge
2. Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Änderung von Familien- namen und Vornamen(ab 1. 1. 1939 müssen Juden den Zwangsnamen„Israel” bzw.„Sara“ führen)
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