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Judenverfolgung im Dritten Reich / Wolfgang Scheffler
Entstehung
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(4) Max Liebermann erklärt seinen Austritt

Ich habe während meines langen Lebens mit allen meinen Kräften der deutschen Kunst zu dienen gesucht. Nach meiner Überzeugung hat Kunst weder mit Politik noch mit Abstammung etwas zu tun, ich kann daher der Preußischen Akademie der Künste, deren ordentliches Mitglied ich seit mehr als 30 Jahren und deren Präsident ich durch zwölf Jahre gewesen bin, nicht länger angehören, da dieser mein Standpunkt keine Geltung mehr hat. Zugleich habe ich das mir verliehene Ehren- präsidium der Akademie niedergelegt.

(CV-Zeitung, XII. Jahrg. Nr. 19[11. Mai 1933], S. 169, Sp. 1 f.)

(5)Schluß mit Heinrich Heine!"

2...In seinem Dichten verschiebt Heine alle Elemente, Ideen, Begriffe, Motive usw. immer, ver- biegt, verflacht, verwässert, verfälscht, zerfetzt sie in geradezu gesetzmäßiger Stetigkeit, wie es ein deutscher Dichter, sei er auch minderen Ranges, nie zu tun vermöchte. Er denkt, fühlt, empfindet, reflektiert, dichtet eben anders als ein Deutscher. Und deshalb hat für Deutsche sein Dichten ersten und letzten Endes keinen Wert. Und mit seinem Dichten zielt er auf etwas anderes ab, als es ein Deutscher versucht. Und all das, d. h., daß Heine nur so dichten kann, wie er dichtet, ist Ausfluß seines Wesens, seines Judentums. So bringt er es denn, wie er sich noch so vielesDeutschen inmeisterlicher Weise bedient, selbst in seinen Iyrischen Spitzenleistungen nur zu elenden deutschsprachigen, aber rein jüdischen Gedichten.

(Dr. Wolfgang Lutz in Nationalsozialistische Monatshefte, 7. Jahrg., Heft 38[Sept. 1936], 5. 816 f.)

(6) Hetzinschriften in Dörfern und Städten 1934/35

Menschenwürde kannten sie,Würdig der Ahnen, ein Heldengeschlecht, dieses Volk Jehovas nie, nie wird ein Deutscher ein Judenknecht! alle Völker, alle Rassen, sind als Knecht nur anerkannt,Wann wird einst die Stunde schlagen, denn die Herren Juden hassen wo der Deutsche froh darf sagen: Arbeit mit der eignen Hand. In dem ganzen Vaterland,

von der Alp zum Ostseestrand, Fluch dem Judenschwindel-Schandwerk, von der Weichsel bis zum Rhein, unterstützt das deutsche Handwerk. kann kein Jude mehr gedeihn.

(Jüdische Rundschau, 40. Jahrg. Nr. 10/11[1./5. Februar 1935], S. 2, Sp. 1.)

(7)Juden in der Wissenschaft"

»..Wissenschaft bedeutet für einen Juden nicht eine Aufgabe, nicht eine Verpflichtung, nicht ein Bereich für schöpferische Gestaltung. Wissenschaft bedeutet für einen Juden ein Geschäft. Wissen- schaft wird aber weiter für den Juden ein Mittel zur Zerstörung der Kultur seiner Wirtsvölker...., ».. So kam es, daß die wichtigsten Lehrstühle deutschgenannter Hochschulen mit Juden besetzt wurden. Man räumte für ihre Schmarotzertätigkeit Forscherstellen ein und belohnte sie mit Nobel- preisen....

(Preußische Zeitung, Königsberg; zit. nach Jüdische Rundschau, 38. Jahrg. Nr. 39[16. Mai 1933], 5: 199, Sp..8.)

(8)Juden und Bazillen

-..Einzeller und Menschen, die nicht zur Gemeinschaftsbildung geschritten sind, bewahren ihr Leben nur dadurch, daß sie sich als Parasiten von Gemeinschaftswesen erhalten. Dies gilt von den Bakterien wie von den Juden. Nahe liegt ein Vergleich der Juden mit Tuberkelbazillen. Fast alle

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