18 mei- Beden- egean- " Reise i Ihnen meinen die Sie haben, ber die und er- ationen, ‚stalten je nicht r Folge - Vehlau. ‚hepaur Frank- purden, hrieben lig un bildete e hatte eschrie- irokro- zu vel- r.Men- n hatte, führen: on auf 19.2 Ider Hi die vol + hielte! jn West falen-Süd und eines Gauvertreters eine 2-stündige Sitzung ab. An- schließend fuhren wir mit diesen Herren wir waren dann insgesamt 22 Mann nach Bethel, wo eine neue Sitzung mit Herren Pastor Bodelschwingh, dem Chefarzt Dr. Schorsch und 2 weiteren Beamten von Bethel stattfand, sehr interessant!!! Den kurzen Rest des Vor- mittags verbrachten wir damit, uns unter Leitung von Dr. Schorsch die für uns im einzelnen durch Prof. Heyde und Herrn Brack zugeteilten Häuser anzusehen. Ich arbeite mit Herrn Dr. Wischer, Chefarzt von Waldheim i. Sa. zusammen... Den Einschreibebrief ließ ich vom Portier des Kaiserhofes besorgen, denn um 14,30 fingen wir bereits in Bethel(20 Minuten Autofahrt) mit unserer Arbeit an. Jede Gruppe besteht aus 2 Herren und 2 dazuge- hörigen Damen. Ich habe von 15 19 Uhr mit Frl. Fischer insgesamt 22 Patientinnen verkartet einschließlich persönlicher Untersuchung. Das ist eine sehr gute Quote, die die meisten nicht erreicht haben... Dein treuer Fritz Die Tötungsaktion nahm bald größeren Umfang an. Man beschränkte sich nicht mehr auf Unheilbare oder Patienten, die unheilbar schienen. Hatte man einmal die Ärzte gefunden und die Organisation geschaffen, die bereit und imstande war, in großer Zahl und ohne Skrupel Menschen zu töten, so ging man weiter. Immer summarischer und oberflächlicher wurde die Untersuchung derer, die einem heimlichen Tod über- antwortet wurden, immer bürokratischer die Methode, die gehandhabt wurde. Der Begrifflebensunwert wurde auf diejenigen ausgedehnt, deren Leben dem Nationalsozialismus aus gänzlich unmedizinischen Gründen keinen Wert zu haben schien. Die Mißliebigen wurden die Opfer. Schließlich mündete die Aktion in der Durchkämmung der Konzentrationslager. Vor den Häftlingen wurden die Selektionen dadurch getarnt, daß man verlauten ließ, es würden Invalidentrans- porte zusammengestellt. Diese Invaliden könnten es in anderen Lagern bei leichterer Arbeit und günstige- ren Lebensbedingungen besser haben. In der ersten Zeit gab es Häftlinge, die das glaubten und sich zu solchen Transporten freiwillig meldeten. Die nationalsozialistischen Ärzte, die sich bisher bei derEuthanasie bewährt hatten, wurden auch dann weiter verwendet, als es feststand, daß es sich nicht um Euthanasie handelte. Sie hatten sich mit dieser Be- schäftigung bereits abgefunden, und der Nationalso- zialismus liebte es im allgemeinen nicht, den Personen- 21