lde- der elbst noch eich ldig rheit n sie hren htet, 'ach- eilen von \ ZU- INZU- ollen rden den? ınter Wie auch spro- einer veifel inige jenen ıtheit \nlaß - ıs für , die , zum Zwei- ımen- tation Hand , Ge j mit r Zu n Ist Die Schriftstücke wurden so zusammengestellt, daß sich der Leser unserer Tage, der oft keine Zeit findet und nicht mehr daran ge- wöhnt ist, umfangreiche, langatmige Werke zu studieren, das Büchlein in die Hand zu nehmen getraut. Wenn Wissenschaftler mehr Systematik wünschen, so mögen sie nachsichtig sein: Diese Zusammenstellung wurde nicht für sie vorgenommen. Das soll freilich nicht heißen, daß nicht jedes Zitat einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung standhalten könnte. Im Gegenteil: Darauf wurde größter Wert gelegt, denn die Zusammenstellung ist ja Skeptikern gewidmet. Nichts wurde sinnverzerrend aus dem Zusammenhang gerissen oder ver- stümmelnd gekürzt. Dort, wo weggelassen werden mußte, ist Wert darauf gelegt worden, daß sich keinesfalls durch solche Kürzung eine geänderte Tendenz ergab. Wo es technisch möglich war, wurde von Kürzungen abgesehen. Die auf den folgenden Seiten zusammengestellten Tagebücher und Briefe sind von Personen verfaßt worden, die an national- sozialistischen Tötungsaktionen mitgewirkt haben. Sie sind in derselben Zeit geschrieben worden, da diese Taten geplant und vollbracht wurden, als der Staat sie förderte, als die Justiz dazu zu schweigen hatte. Sehr verschiedene Leute vom Zufall aus- gewählt kommen zu Wort: Kleine, die Mordbefehle durchzu- führen hatten und ihre Taten und Gedanken so schildern, wie der es tut, der sicher ist, daß kein Unberufener seine Zeilen je- mals zu lesen bekommt; Große, welche die Befehle ausgearbeitet hatten, und deren Tagebücher keinen privaten Charakter haben. Goebbels und Frank diktierten ihre Eintragungen dem Sekretär. Frank ließ in sein Tagebuch zusätzlich seine Ausführungen auf Sitzungen und Veranstaltungen aufnehmen. Es ist ja ein Wesens- zug des Nationalsozialismus, daß sich seine Führer für Übermen- schen und für so wertvoll hielten, daß sie sich verpflichtet fühl- ten, jeden Gedanken und jede Äußerung für die Nachwelt fest- halten zu lassen. Freilich veranlaßte eine solche Einstellung dazu, nur solche Gedanken aufzuzeichnen, von denen man damals an- nahm, daß sie dem Träger zur Ehre gereichen. Belauschen wir bei der Lektüre der Tagebücher der Kleinen diese Männer im stillen Selbstgespräch, so deklamieren die Großen mit dem Blick auf die Nachwelt, wie sie sich diese vorstellten. Goebbels und Frank, deren Tagebücher erhalten geblieben sind und daher verwendet werden konnten, folgen auch hierin ihrem Vorbild Hitler. Er selbst hat zwar kein Tagebuch geführt. Aber in späteren Jahren hat er angeordnet, daß im Führerhauptquar- tier seine Äußerungen bei Tisch mitstenografiert werden sollten. In der Folge mußten auch die täglichen militärischen Lagebe- hl