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Braunbuch : Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik ; Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft / Herausgeber: Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland
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Gehlen Ah Arnold || heute:

Mehnert Klaus a| heute:

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der tschechischen Studentenschaft und die Einweisung von 1200 tschechischen Studenten in die KZ durch.

VERHERRLICHT DEN MARSCH INS MASSENGRAB Ordinarius für Soziologie an der Technischen Hochschule Aachen

Im Jahre 1934 wurde der zum Ordentlichen Professor ernannte GehlenAmts- leiter der faschistischen Dozentenschaft an der Leipziger Universität. In seiner Antrittsvorlesung verherrlichte er dienationalsozialistische Bewegung, die die- sem Volke neue Auftriebe des Lebens und neue Ordnungen seines Daseins ge- geben hat.(Der Staat und die Philosophie, Leipzig, 1935)

Das von Gehlen entwickelte philosophische System vomElan vital der Leidenschaft, das Leben aufs Spiel zu setzen eignete sich vorzüglich zur Vor- bereitung der deutschen Jugend auf den Marsch in die Massengräber des zwei- ten Weltkrieges. In diesem Sinne forderte er die Soldaten der Hitlerwehrmacht 1940 auf, tapfer zu kämpfen und ihr Leben zu wagen:

Die Tapferkeit ist die erste der germanischen Tugenden, die Getahr ist Lok- kung, und die anderen Tugenden, zumal Treue und Selbstbeherrschung sind nach ihr ausgerichtet.(Der Mensch. Seine Natur und Stellung in der Welt, Berlin 1940)

Das Eroberungsziel des deutschen Imperialismus, für das die Soldaten tapfer kämpfen und mit Leidenschaft sterben sollten(Elan vital) formulierte Gehlen im Jahre 1935 in seiner SchriftDeutschtum und Christentum bei Fichte. Dort forderte er eine neueWeltepoche... unter Führung der Deutschen.

Gehlens HauptwerkDer Mensch, in dem er sein menschenverachtendes philosophisches System vonElan vital in der Nazi-Zeit darlegte, erschien 1950, 1955 und 1958 in nur unwesentlich veränderten Neuauflagen im Bonner Staat.

BAPBIBIEINDERIO/DISERRIOPAEFAN DASSIBIERITEÄNETESEN

Ordinarius und Institutsdirektor des Instituts für politische Wissenschaft an der Technischen Hochschule Aachen; Mitglied desBeirates für Entwicklungs- hilfe beimBundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Mehnert gehörte schon vor der Machtergreifung des Faschismus zu den aner- kanntenOsteuropaexperten. Er war von 1931 bis 1933 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft zum Studium Osteuropas und Schriftleiter der Zeit- schriftOsteuropa. Bis zum Ende des Jahres 1933 arbeitete Mehnert eng mit