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Werk Auschwitz und in den dazugehörigen IG-Nebenbetrieben forderte,„sehr segensreich”.
Ambros traf mehrmals mit dem KZ-Kommandanten Höß zusammen, koordi- nierte die Zusammenarbeit mit der SS und besichtigte das Konzentrationslager Auschwitz. Er ließ dem Konzentrationslager umfangreiche finanzielle Mittel, Baumaterialien usw. zufließen, die dessen Ausbau zum größten Massenver- nichtungslager ermöglichten.
Als Hauptbetriebsführer und Mitglied des Technischen Ausschusses be- stätigte Ambros die Kreditanforderungen für den Bau eines IG-eigenen Kon- zentrationslagers in Monowitz sowie für die Errichtung von Gefängnis- und Gestapo-Gebäuden auf dem Gelände des Auschwitzer Buna-Werkes. Ihm ging der gesamte Schriftwechsel des Werkes Auschwitz zu. Ambros hatte Kennt- nis von den unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen der Häftlinge, für die die IG-Farben verantwortlich war. Er wußte vom Einsatz der Häft- linge auch in den IG-Nebenbetrieben um Auschwitz und vom Handel mit der Habe vergaster Juden im Buna-Werk. Er reiste zu Himmler und verein- barte mit ihm, den Einsatz von Häftlingen noch weiter auszudehnen. Ambros selbst gestand in Nürnberg unter Eid(NG IG-Farben-Prozeß NI 9542), bereits im Frühjahr 1942 von Häftlingsverbrennungen Kenntnis gehabt zu haben.
Auch bei der Ausplünderung fremder Völker hatte Ambros seine Hände im Spiel. Als Mitglied des Vorstandes und des Technischen Ausschusses war er mitverantwortlich für die Einverleibung der polnischen, tschechischen und französischen chemischen Industrie in dem Herrschaftsbereich der IG-Far- ben.
Für diese„Verdienste“ wurde er von den Faschisten mit dem„Ritterkreuz zum Kriegsverdienstkreuz” dekoriert.
Ambros, der vom amerikanischen Militärgericht in Nürnberg als Kriegs- verbrecher verurteilt worden war, wurde auf Intervention der Bonner Regie- rung sehr bald wieder freigelassen, weil er als Rüstungsexperte zur Militarisie- rung Westdeutschlands unbedingt gebraucht wurde.
RANGGLEICH MIT DEM AUSCHWITZ-KOMMAÄNDANTEN
Als Aufsichtsratsmitglied der bundeseigenen Ruhrchemie AG und anderer chemischer Großunternehmen ein bedeutender Wirtschaftsexperte des Bonner Staates. In der„Woche der Briderlichkeit“ im März 1964, die der Bonner Staat alljährlich veranstaltet, um angeblich insbesondere der jüdischen Opfer der Nazi-Barbarei zu gedenken, wurde Bütefisch durch den westdeutschen Bundes- präsidenten Lübke das„Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutsch-


