befanden. Weitere Erschwerungen brachte die planlose Lenkung der Züge mit sich. So wurden Transporte mit Juden und städtischer Bevölkerung in Land- kreise gelenkt, während anderseits Transporte mit bäuerlicher Bevölkerung in Städten ankamen..
So wurden Transporte von Frauen und Kindern in überbelegten und unge- heizten Viehwaggons unter Unterlassung der nötigsten Verpflegung abgefertigt. Als Folgeerscheinungen mußten mehrfach Todesfälle während der Transport- führung und ebenso zahlreiche körperliche Schädigungen und Erfrierungen
festgestellt werden... BP, BUXXV, S
14. Raw a-Mazou iecka. Ergebnis der„Jude naktior vom] br Jet tember 19 39,
!
15. I. April 1940, Berlin.— Auszug aus einem Aktenvermerk über eine Besprechung in Berlin, deren Thema die Deportation der Juden aus der Stadt Lodsch ins General-
gouvernement war.
An der Hauptbesprechung nahmen außer den an der Vorbesprechung Be- teilioten auch Vertreter des Beauftragten für den Vierjahresplan, des Finanz- ministeriums, des Ernährungsministeriums und der Leiter der Haupttreuhand- stelle Ost!, Bürgermeister a. D. Winkler teil.
ı Die Haupttreuhandstelle Ost(HTO) wurde durch einen Erlaß Görings vom 1. 11. 1939
gegründet(Deutscher Reichsanzeiger, 1939, Nr 260). Sie hatte die Aufgabe, Staatsgut,
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