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Faschismus - Getto - Massenmord : Dokumentation über Ausrottung und Widerstand der Juden in Polen während des Zweiten Weltkrieges / herausgegeben vom Jüdischen Historischen Institut Warschau. Ausgewählt, bearbeitet und eingeleitet von Tatiana Berenstein, Artur Eisenbach, Bernard Mark und Adam Rutkowski
Entstehung
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Vorhaben im Osten wird wohl Gelegenheit geben, mehrere 100000 Juden in befar Zwangsarbeitslagern zusammenzufassen, deren Familien dann den übrigen im sich. Gouvernement bereits befindlichen jüdischen Familien zugeteilt werden kreist könnten; womit das angeschnittene Problem gelöst sein dürfte. Stä

SS-Obergruppenführer Arüger erwähnt noch, daß aus dem Generalgouverne- So

ment Volksdeutsche(hauptsächlich bäuerliche Elemente) ausgesiedelt und ins heizt Reich kommen sollen. Hierzu bemerkt SS-Brigadeführer Greifelt, die Lösung Als dieser Frage ist vom Reichsführer SS auf längere Sicht angesetzt worden. fühı SS-Gruppenführer Heydrich gibt bekannt, daß nach den drei aufgezeigten feste

Massenbewegungen eine rassische Auslese in den Ostgauen über die Um- wanderungszentralen erfolgen soll. Ein Teil der Polen wird mitihren Familien auf das Altreich verstreut. 14. Mitte Februar 1940 sollten 1000 Juden aus Stettin, deren Wohnungen aus kriegswirtschaftlichen Gründen dringend benötigt werden, geräumt und gleich- falls ins Generalgouvernement abgeschoben werden.

SS-Gruppenführer Seyss-Inguart rekapituliert die Zahlen, die das General- gouvernement in allernächster Zeit aufzunehmen hat und zwar:

40000 Juden und Polen,

120000 Polen sowie die gesamten Juden der neuen Östgaue und

30000 Zigeuner aus dem Altreich und der Ostmark.

Er verweist auf die Transportschwierigkeiten, die der Reichsbahn hierdurch

N

erwachsen können, und schließlich auf die schlechte Ernährungslage im\ Generalgouvernement, die sich vor der nächsten Ernte nicht bessern wird.

Dadurch ist es notwendig, daß das Reich weiterhin Zuschüsse gewähren muß.& Reichsminister Seyss-Inquart bittet SS-Gruppenführer Heydrich, ihn in dieser>; Angelegenheit zu unterstützen, falls es erforderlich sein sollte, weitere Nah- rungsmittelzuschüsse für das Generalgouvernement zu beschaffen. SS-Brigade-

führer Wächter bittet, dafür zu sorgen, daß die Evakuierten, die aus Gebieten

kommen, deren Ernährungslage im wesentlichen besser ist als die des General-

gouvernements, mit entsprechenden Lebensmitteln versorgt werden. SS-Gruppenführer Heydrich bemerkt zu den von Reichsminister Seyss-Inquart

erwähnten Transportschwierigkeiten, daß darauf insofern Bedacht genommen

wurde, als sämtliche Transportbewegungen im Reichsverkehrministerium m zentral bearbeitet werden, sodaß also ein unnützer Einsatz von rollendem

Material vermieden wird. Nürnb. Dok. NO-5322.

15, 13. 19. Februar 1940, Krakau(Kraköw). Auszüge aus dem ‚Januar-Bericht des Chefs des Krakauer Distrikts, Wächter, über die unmenschlichen Bedingungen, unter\ - ne.: a Nn« denen die Deportation der jüdischen und der polnischen Bevölkerung aus dem ti] B r 5. ellı Warthegau in den Krakauer Distrikt stattfand. Mını .... je r EN i stell, ... Hingewiesen sei auf die größte Zahl der zum Arbeitseinsatz untauglichen Personen, die sich unter den Evakuierten aus Posen und dem Warthegau"Di

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