Ich habe Angst vor den Menschen
anken
1 nach j Männer in gestreiften Uniformen sagten uns, daß wir nun hier bis :Don-"4 zum Morgen warten müßten. Was dann, darüber zuckten sie nur die d der"4 Achseln mit der beruhigenden Antwort:„Das weiß hier niemand, was tlinge)| dann weiter mit ihnen geschieht.“ Solch’ rätselhafte unheimliche Ant- soffen. IA worten sollten wir noch viele bekommen. Diese Männer machten hier önnen,"4 Dienst und sortierten die von uns mitgebrachten Kleider und andere drin U I Dinge. Immer einmal tauchte einer von ihnen auf, in der Hand eine Drau U| Hose oder ein anderes Wäschestück. Wir stürzten uns wie die wilde ns zum"| Meute auf ihn, um dann neidvoll auf diejenigen zu blicken, die es erran-
| en; gen. Ich erkämpfte mir einen Socken, so besaß ich einen Strumpf und
pazier-©| einen Socken. Keiner von uns merkte, daß er Hunger hatte, n.üde war “ da oder ihm irgendetwas weh tat. Jeder war stolz auf sein Beutestück Augen und hatte ganz vergessen, daß er vor einigen Stunden noch etwas mehr al zu©| besaß. Es gab natürlich welche, die sich an all dem nicht beteiligten, wußte verzweifelt oder apathisch am Boden hockten. Eine Kameradin brach
Breslau"| Zusammen, sie hatte infolge all dieser Strapazen und Aufregungen einen dürfen\) Abortus, durch den sie zu all dem Leid noch viele Schmerzen ertragen urien. 273
, diese#
| mußte. Letzten Endes rettete er ihr aber das Leben. Drei schwangere
| | an| kamen später nach Bergen-Belsen, wo sie und die Kinder a Ja| starben. hen wir| Eines der Mädchen schrie auf:„Unsere Männer“. Und so war es, en und I durch die Glastür, die zum Vorraum führte, sahen wir Männer unseres 25 alles"} Transportes. Jede drängte zur Tür, die, die nicht sehen konnten, fragten ur sen| ‚die Vornestehenden, drängten und drängten und drohten so die Türe Fe.| ‚einzudrücken vor lauter Eifer. Einigen gelang es auch hinauszugelangen ö Ri| ‚und mit den Männern— sogar mit dem eigenen Manne, einige Worte nd ein ‚zu wechseln. Ich konnte meinen Mann nicht entdecken. Wir trösteten ich aM|Huns damit, daß die anderen eben noch im Bade seien. Schon stellte sich Gewicht'eine Wache vor die Tür und verstellte uns jede Sicht. Eine der Frauen gsyoller.|weinte bitterlich, ihr Mann hatte sie nicht erkannt. Später behaupteten ng biet NT leinige, meinen Mann unter den anderen gesehen zu haben, und diese . Behauptung gab mir für die kommende Zeit viel Kraft.
sh,.dd©) Und wieder große Unruhe und Bewegung:„Gas“. Sie werden uns
m lage hier vergasen. Von wo es kam, wer es sagte, niemand wußte es und
unter dem Drucke dieses zermürbenden Wartens verdichtete es sich
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