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Eine Frau erzählt / Grete Salus
Entstehung
Seite
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ellung| Diese Spannung hielt uns die ganze Zeit unseres Auschwitzer Aufent-

ragend haltes über aufrecht. Sie ließ uns nicht krank werden ein unerforschtes

Geheimnis psychischer und physischer Kampfbereitschaft.

Kia Ein Hundertstel all dieser Möglichkeiten krank zu werden über-

tragen in ein normales Leben genügte, den Menschen todkrank zu einlich machen. In der schlesischen Ebene fiel bereits Schnee, vermischt mit vill sie Regen, es lag meterhoher Kot, ein kalter Wind wehte und wir waren blema- doch fast nackt, ohne Wäsche, nur die dreckigen Sommerkleider am der Er- bloßen Körper. Bei stundenlangen Appellen, fast ohne Nahrung, noch erhand einmal Bad bei offenen Fenstern und immer wieder nackt ausziehen,

keiten,") bekamen wir auch nicht die geringste Erkältung, ja nicht einmal einen nd der) Schnupfen.

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s. Wir"| Körper, Soldat ohne Moral, richtiger Landsknecht in hend in"), seiner Freibeuterei. Er verlangte gebieterisch sein Recht, ließ nicht so a j| leicht locker und nahm den Menschen die Wohltat eines schnellen und den| leichten Todes. Einmal aufgestanden zum Kampfe, kämpfte er mit allen r sollte# ihm zu Gebote stehenden Waffen erbarmungslos bis an das bittere krgaset) Ende. Manche mögen denken, daß man so etwas nicht aushalten könne. ö wir". Keine von uns, die wir fast alle aus guten Lebensverhältnissen kamen, ufsche-# ‚hätte es sich auch nur träumen lassen, dies aushalten zu können. Frei-

a"|lich besaßen wir schon eine gewisse Vorschulung durch Theresienstadt ie ‚und die Ereignisse-der letzten Jahre, aber dies fiel fast gar nicht ins ; ‚Gewicht gegenüber diesen harten und unabänderlichen Forderungen.

_nob"| Schon in Theresienstadt erfuhren die Ärzte von dieser unfaßbaren, ‚alle bisherigen Erfahrungen auf den Kopf stellenden Erscheinung. Kin- derkrankheiten bekamen hauptsächlich Erwachsene. Schwere Tuberku-

uns aD, losen Leute, die schon längst über das dieser Krankheit gefährliche Alter

in He@ I Iheraus waren. Encephalitis(Kopfgrippe) bekamen nur junge Mädchen P pigrıpp ren ZUM PT Tund Frauen, Männer fast überhaupt nicht. Auch in Theresienstadt ver- genfüm|| Joren bereits einige Frauen die Menstruation, hier aber alle. eine den..-... use| Eine gute Freundin von mir, die in einem der berüchtigsten Frauen- auf st

een] von I lager Kurzbach war und, wie mir Augenzeugen berichteten dort . Mo todkrank im Revier bei der Evakuierung zurückblieb, ist, wie ich er- se vun' fahre, am Leben, Ich zitiere hier ihren Brief, den ich vor einigen Tagen ich RT aus einem Krankenhaus in Schweden von ihr erhielt:

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