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bricht und wir zerbrechen. Dem Herrn sterben, heißt, uns in seine gnädige Hand legen, jetzt, da nichts mehr uns tragen kann, als er allein. Dem Herrn sterben, das heißt, ihn an- beten, wo wir alles lassen müssen, nur ihn nicht. Solches Sterben läßt er sich wohlgefallen als für ihn getan. Solches Sterben darf dann aber auch zugleich ein Zeugnis sein für ihn, das letzte- und wohl auch das größte— Zeugnis, Jas ein Mensch auf Erden ablegen kann für seinen Herrn. Ihm sei Lob und Dank, daß wir unter das Leben und Sterben unseres Bruders Paul Schneider im Glauben dies Wort setzen durften:„Leben wir, so leben wir dem Herrn, sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus auch gestor- ben und auferstanden und wieder lebendig worden, daß er über Tote und Lebendige Herr sei.“
Er ist und bleibt der Herr unseres Bruders in Ewigkeit. Das ist der„Trost, mit dem wir getröstet werden von Gott“ (2. Korinther ı Vers 4), um dessen Thron in Ewigkeit versam- melt sind, die„überwunden haben durch das Wort ihres Zeug- nisses und haben ihr Leben nicht geliebt bis an den Tod,“ (Offenbarung 12, 11); sie, die„gekommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes“(Offenbarung 7,14).„Habe ich dir nicht gesagt, so du glauben würdest, du solltest die Herrlichkeit Gottes sehen?“ Darin erkenaen wir im Glauben die Herrlichkeit Gottes, daß— wie ver- schieden unsere Lebensführungen auch sein mögen— jeder von uns, der im Leben„unseres getreuen Heilandes Jesu Christi eigen“ ist, es auch im Tode bleiben darf. Ihr lieben Gemeinden Dickenschied und Womrath! Liebe Brüder und Schwestern! Gott gebe, daß das Zeugnis Eures Hirten, un- seres Bruders Euch erhalten bleibe und fortwirke durch Ge- nerationen hindurch, und daß es darüber hinaus lebendig bleibe und Frucht bringe in der ganzen Kirche. Wir wollen uns durch sein Zeugnis rufen lassen zu dem„einigen Trost
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Diese: Paul| schriel Berich, Walter „Das M.Zah Leonh;


