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litten und wurde darum auch aus Gottes Händen genom- men. Von Ihm, dem Vater! Jawohl, das väterliche Ange- sicht Gottes, das Auge des Vaters, die Hände des Vaters waren auch über diesem Leben. Auch da, wo Gott völlig verborgen war, wo nichts von Ihm zu spüren war, war Er dennoch da und wir dürfen getrost und voller Zuversicht beten: ‚Unser Vater...“
Durch Ihn, den Sohn! Wodurch wurde dies Leben ein so gesegnetes Leben? Durch Jesus Christus. ‚Ein treuer Knecht‘, sagte unser Präses Humburg, als er am Telefon die Todes- nachricht von mir hörte. Zinzendorf hat einmal gesagt: ‚Ich habe nur eine Passion: das ist Er, nur Er!‘ So war auch Paul Schneiders Passion, Er, nur Er. Daß Sein Name verherrlicht werde, daß Sein Reich komme, daß Sein Wille geschehe, das war sein entscheidendes Anliegen. Darum konnte er, der ein so zarter Mensch war, so unbeugsam sein. Und wodurch wurde sein Leben ein so leidvolles Leben? Durch Jesus Chri- stus! Weil er ein treuer Knecht war, darum mußte er Ver- folsung erleiden. Wer wundert sich?„Alle, die gottselig le- ben wollen, müssen Verfolgung erleiden!“ Und Jesus spricht: „So euch die Welt haßt, so wisset, daß sie mich vor euch ge- haßt hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihrige lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt!“(Johannes 15,18.19.)
Zu Ihm, dem beiligen Geist! Unser Bruder Schneider war ein Mensch mit Schwächen, Fehlern und Sünden. Aber eine Kraft war in ihm lebendig, die nicht von dieser Welt war: der Geist Gottes. Daß er so unerschütterlich fest bleiben konnte zwei Jahre hindurch, das vermochte er nicht aus sich. Der Geist Gottes erfüllte das Gefäß seines Lebens. Und wir wissen jetzt, wie schwach er war. Schon seit Herbst hat er nach dem Urteil des Arztes am Herzen zu leiden gehabt. Dieser Geist Gottes gab ihm Mut zum Bekennen und Ge- duld im Leiden. Er war von einer großen, reinen, hellen
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