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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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Lauterkeit und Tatchristentum über allem Zweifel erhaben jupaal! war. Theodor Koester, der ebenfalls Häftling in Buchen-'| komunget wald war, berichtet unter der Überschrift ‚Der Pfarrer von ıegenlb# Buchenwald in der Rhein-Ruhr-Zeitung, Essen Nr. 18, vom fi dich ke 4. 3. 947:Wir Häftlinge... 20 000 Häftlinge, Juden und unere He Christen, Häftlinge aus allen Parteien, aus allen Schichten Ind in Sto ... alle empfinden nur das eine. Das war ein Mann, ein ken entronn ganzer Kerl, einer, der von seinem Glauben überzeugt war,|° Konmunist ein Priester! Auch die, die Gott und Kirche mit spöttischen|# ha mh Worten abzutun pflegten, mußten bekennen: Das war ein ggg; Dein Mann, ein Märtyrer seines Glaubens! Er gab uns, den Ärm- sten der Armen, durch seine Worte und durch seinen Tod wieder Hoffnung und Licht in das Dunkel unserer Seele. Und der Kommunist Hasso Grabner-Leipzig versucht in dem Buch ‚Das war Buchenwald, auf seine Weise Paul Schneider ein Denkmal zu setzen:

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In memoriam Pfarrer Schneider. Unter all den Tapferen, die bis in den Tod getreu waren, bist du nicht der Letzte, Pfarrer Schneider. In Ehrfurcht und Bewunderung haben wir, deine Kameraden, die heroische Sittlichkeit deines Her- zens empfunden. Wenn wir auch unter einem anderen Gesetz antraten zum Kampf gegen die faschistische Bestie, wenn wir auch die Erlösung von dem Übel nicht im Christentum sahen, sondern im Kampf um eine diesseitige bessere Welt, so warst du uns doch wahrhaft ein Bruder und wir dir in

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brüderlicher Liebe zugetan. Deine Leiden waren unser aller Leiden, dein Tod unser aller tiefer Schmerz. Deine Liebe zur ganzen leidenden Menschheit, deine Liebe zu den Er- niedrigten und Beleidigten, deine Liebe zu all den namen- losen Helden und unschuldigen Opfern dieses wahnsinnigen Systems ließ dich selbst zu einem Helden und Märtyrer wer- den, würdig jener großen legendären Gestalten, die in den Toren Roms zur höheren Ehre cäsarischen Wahns ihren Glau- ben mit dem Tode besiegelten. Dein unbeirrbarer Glaube

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