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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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Bhelenle,» jinge‘, Wi

ich nun recht bekomme oder nicht. Die Feinde des Evanıı liums werden schon noch in ihren eigenen Strick fallen. Wi\ wollen ihnen nur vergeben, wie wir es nach dem heutigen Evangelium(Schalksknecht) schuldig sind. Die Verneb- mung am Dienstag war übrigens gemütlich und wenig am\N"!“ strengend und aufregend.„ib Da Mit Ausnahme von einem sind wir alle Tage der Woche in ydolen Pr Hof spazieren gewesen. Zuerst lief die übrige Gesellschaft\ je geben immer sehr ungeordnet. Ich ging meinen guten Schritt durch, Wi ue® ai So langsam schloß sich dann auch der Tscheche und nun auch VA" mis die zwei andern jungen Kerls an, während die beiden Älte. N nung se” ren, der Bibelforscher und ein Pole, ihren langsamen Kur: Ich gemacht für sich steuern. Am Schlusse der Stunde gestern marschierte Wi noch in| ich aber doch wieder allein, weil die andern Kerlchen schlapp Wa te". Bi machten. Mir bat es fast nichts ausgemacht und ich freute Wal Früchte mich der Anstrengung. Du siehst daraus, daß ich wieder gut nur den. bei Kräften bin und mein Bein felddienstfähig ist.... Nım KG Vikar n bin ich also reumütig in meine Zelle zurückgekehrt, die mir\4 ihwieder n schon lieb und heimatlich geworden ist. Es ist erstaunlich,\A Bitel und wie man auch an solchem an sich denkbar häßlichen Ort Hei- IA«Das Ev matgefühl bekommen kann. Das sauber gemachte Bett, die|\4 Kaht hätte Bank, das Wandbreit und das blank geputzte Fenster von|\4 m mit We Drahtglas mit dem Ausguck in den Kastanienbaum vermö- Gnade in] gen auch ein gewisses Wohlbehagen zu erwecken, welches Kinder Got noch erhöht werden wird, wenn ich mir Deine Karte oben Sculdnern innen auf die Tür und Martin Niemöller an die Wand kleben den!- Dar werde, wozu ich den Kleister schon noch bekomme. Wenn hıc, Lern ich dann noch nachmittags meinen Verandaplatz am offenen IA fit eines Fenster einnehme, wie auch jetzt beim Schreiben, oder wenn|\4!enlatz. 1 ich mich an dem nun gelb gewordenen Kastanienbaum freue, Kakao une den die Nachmittagssonne golden überglänzt, und durch den I ht will. der Himmel immer lichter fein ziseliert hereinschaut, dann kam, In« komme ich mir fast wie ein Lebemann vor und beneide kei- nerbrief, T nen Menschen auf der Welt.- Und gelt, Liebste, das haben wir num durch unsere verschiedenen Trennungen auch schon Binden

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