Grund seiner Haft gibt ihm Ruhe und das gute Gewissen sondern zur Ablehnung. Am andern Morgen wird ihm seine Auswei- tden all sung eröffnet. Er legt Verwahrung dagegen ein. Die Auswei- b bei del sung baue sich auf der unrechtmäßigen Haft auf, und er wäre
vor Gott zu seinen Gemeinden gewiesen, die ihm ihr Ver- s, aufeint trauen bis heute noch nie entzogen hätten. Er wird dennoch ameradenl in ein Auto gesetzt und nach Wiesbaden(Hessen-Nassau!) tsche mitE gefahren, und dort auf freien Fuß gesetzt. Er geht sporn- ! Obwohll streichs zum Bahnhofe, wirft dort den Ausweisungsbefehl in dort pre.l einen Abfallkasten und fährt in unsere Kreisstadt, immer ber‘ Ih mit einer Verhaftung rechnend. Dort wartet er die Nacht ab etend, Bel und läßt sich dann in ein Womrather Presbyterhaus fahren.— Zustand,E Unsere Hoffnung, durch eine Spezialbehandlung könne Pauls Massage, U Bein in Ordnung kommen, ist getäuscht, das Bein bleibt 3 cm >t kurzen verkürzt. Paul gibt die Parole: Heim nach Dickenschied! ben dh Das Herz ist mir schwer. Aber, steht da nicht an der Straße Alle Kir.E unser Freund Langensiepen? Er hatte einen weiten Weg t ist da'” hinter sich, um diese Begegnung zu ermöglichen. Ihm gelingt > Gloce es, Paul zu überreden und ihn wegen seines Gesundheitszu- aubet ir. standes nach Baden-Baden zu„entführen“. Er erzählt von h vonder seinen Reisegesprächen mit Paul noch folgendes:„In dieset &, daß er Nacht standen ihm wieder seine Ver-
tüder und
che au| treibung aus Hochelheim und seine Bedenken, ob er damals en Nad.| bei Annahme seiner Versetzung recht gehandelt habe, vor farchaus,| Augen. Schließlich gab ihm das Wort aus Richter 5,18 Weg- weisung und Zuversicht. Man kann es schlecht als Zufall be- einvelnel zeichnen, daß ich an demselben Abend auch diesen Abschnitt her: Del las und dabei lebhaft an unseren gefangenen Freund denken ie: 30‘ mußte. Da war Ruben, der es vor lauter Bedenken nicht den zum Handeln brachte, Gilead, Dan und Asser, die ihre Brü- che Zeit I der allein den Kampf ausfechten ließen, ‚Sebulons Volk aber ven, db wagte seine Seele in den Tod‘.“— m Staat: Brief aus Baden-Baden vom 27. Juli 1937:„Nun bekommst cn hatte I Du nach langer Zeit den ersten mit Tinte geschriebenen Brief. sre, Det Über unsere Reise und Einführung hier wird Dir Fritz wohl 95
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