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der Nationalsozialismus auch noch nicht; wird er dann wirk- lich die beiden Pole vereinigen und unser Volk der sittlich-
religiösen Erneuerung entgegenführen können, deren es so\
dringend bedarf?- Im Februar 1933 schreibt er, an einer Lungen- und Rippenfellentzündung schwer darniederliegend: „Heute deutscher Abend mit deutschem Tanz. Ob das nun ein anderer Tanz ist als der gewöhnliche? Aber zu Lichtbil- dervorträgen, Bibelstunden lädt man das Gros der Leute|
vergeblich ein. Was sind unsere evangelischen Gemeinden? Und doch sind es Gottes Zeiten und hat Gott sein Werk| irgendwie unter uns, daran gilt es festzuhalten und fröhlich vorwärts zu glauben.“— Im Dorf zieht der Nationalsozia-
lismus langsam ein, viele stehen noch abwartend, die neuen|
politischen Machthaber des Dorfes werden kritisch betrach- tet. Ein Handwerker spricht aus:„Der einzige National-| Sozialist ist hier der Pfarrer und der ist keiner!“— Daß aber| der ı. Mai 1933 das ganze Völkchen mit all ihren Gaben und: Verschiedenheiten vereint, und alles beim Feldgottesdienst| und den Kundgebungen durchs Radio zugegen ist, das er-
füllt Paul nun doch mit Freude. Er fängt an, dem„sozialen|
Wollen Hitlers Vertrauen zu schenken.“-„Wenn wir nur auch als Kirche den positiven Beitrag zum inneren Aufbau unseres Volkes leisten können, den wir ihm schuldig sind in unserer eigentlichen Amtsarbeit!“- Daß aber der Stütz- punktleiter alle Augenblicke sich der Kirchenglocken zum nationalen Festläuten bemächtigen will, den kirchlichen Ju- gendgruppen das Existenzrecht streitig macht, von den kirch- lichen Körperschaften Reverse, die er nur bedingt unter- schreibt, gefordert werden, das und noch viel mehr erfüllte ihn immer wieder mit Mißtrauen.- Den ‚deutschen Gruß‘ hat er nie über seine Lippen gebracht, er konnte die ‚fromme Auslegung‘ desselben nicht leiden.- Den Arierparagraphen als solchen, und im besondern im Raum der Kirche, lehnte er ab. Nur mit allergrößtem Mißbehagen stellte er von nun an die arischen Nachweise aus, die im Dritten Reich jedem
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