gekommen, zuerst haben sie Haussuchung bei einem Bauern gemacht und sind dann weggefahren. Als sie nah bei uns waren, habe ich geglaubt, daß mein Herz rausspringt, so hat es geschlagen; aber, Gott sei Dank, die Gendarmen sind nicht zu uns gekom- men, aber sicher wollten sie zu uns kommen. Aber ich habe gesagt, wenn sie zurückkommen, dann kommen sie zu uns rein. Wir hatten solche Angst, daß wir nicht wußten, was mit uns geschah; als sie dann noch mal kamen, waren sie wieder nicht bei uns. Ich bin gleich hinterher gegangen, zu sehen, ob sie nicht noch irgendwo hingingen. Sie gingen da- hin, wo sie schon morgens gewesen waren. Ob sie da was requiriert haben, kann ich nicht sagen, weil ich es nicht weiß. Ich bin gleich zum Vetter gelau- fen, er sollte mit dem Fahrrad nach Bieliny fahren und ihnen Essen hinbringen, denn sie haben für eine so lange Zeit doch nichts mitgenommen. Ich habe ihm dann ein Päckchen gebracht, und er fuhr gleich los. Als ich nach Hause kam, habe ich was geges- sen, der Bruder hat die Kuh rausgeführt, der Bru- der hat gar nicht essen können. Ich bin zum Bruder gegangen, damit er zum Essen kommt. Als ich die Kuh hütete, kam die Schwester zu mir gerannt und sagte, Unsere kommen schon. Ich freute mich sehr, als sie mir das sagte. Der Vetter war schon da, weil er sie unterwegs getroffen hatte. Ich bin gleich nach
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