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Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Offensive der sowjetischen Armee hörten die Massenvergasungen, deren letzte im Herbst 1944 durchgeführt wurde, auf. Dann begann die Demontage der Gaskammern und Krematorien. Die demontierten Teile wurden jedoch keineswegs vernichtet, sondern nach Groß-Roosen und Mauthausen geschickt.
Unsere Fluchtorganisation
In vielen Fällen war es notwendig, Kameraden außer- halb des Lagers zu bringen. Dafür gab es verschiedene Gründe: Entweder wurden sie von der Widerstands- bewegung draußen angefordert, oder es bestand die Notwendigkeit eine unterbrochene Verbindung neu zu knüpfen. Mitunter mußten auch solche Häftlinge aus dem Lager verschwinden, die durch organisierte Spitzel- tätigkeit der politischen Abteilung unmittelbar bedroht waren. Es gab auch noch eine andere Kategorie. Diese Kameraden waren wegen illegaler Tätigkeit in den von den Nazis besetzten Ländern oder in Deutschland selbst verhaftet, und, noch ohne Verurteilung, zunächst nach Auschwitz gebracht worden. Man mußte damit rechnen, daß das Verfahren in ihrer Abwesenheit durchgeführt und an die Lagerleitung dann der Auftrag erging, die Häftlinge zu vergasen.— Viele von diesen Kameraden konnten wir rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Im wesentlichen ging die Flucht folgendermaßen vor sich: Der Kamerad ging in ein Arbeitskommando, das außerhalb der kleinen Postenkette arbeitete. An dem für die Flucht vorgesehenen Nachmittag verschwand er dann in einem sogenannten Bunker. Das waren Versteckräume, die, geschickt getarnt, sich vorwiegend in der Nähe des Bauhofs befanden; sie waren zu diesem Zweck von unseren Kameraden vorbereitet worden. Damit befand
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