Szyja, Jurek, Lutek und andere. Im Bunker in der Mila- straße 18 war der Stab des Aufstands untergebracht und hatte hier gearbeitet.
Nachdem sie sich überzeugt hatten, daß der Bunker von den Nazis umstellt war, entspann sich unter den Kämpfern ein leidenschaftlicher Meinungswechsel darüber, wie man dem unvermeidlichen Tod entgegengehen solle. Der Kämpfer Jurek schlug gemeinschaftlichen Selbstmord vor. Bialy Michal und Sara Zagiel widersetzten sich diesem Vorschlag heftig und warfen die Losung auf: Kampf bis aufs äußerste, bis zur letzten Kugel, bis zum letzten Blutstropfen! Leider war es zu einer Kampfaufnahme schon zu spät. Sie spürten Gas im Bunker. Einige Genossen waren bereits am Ersticken. Aber trotzdem wurden die in den Bunker eindringenden Deutschen mit Feuer empfangen.
Ich war nicht mehr Zeugin der letzten Ereignisse im Stabs- bunker. Man hatte mich nämlich etwas früher zur Ausfüh- rung der wichtigen Aufgabe weggeschickt, noch einmal zu versuchen, durch die Kanalisation einen Durchgang auf die „arische Seite“ zu finden. Als ich zusammen mit anderen Genossen vom Erkundungsgang in den Bunker zurückkam, war dort schon alles zu Ende. Die letzten Kämpfer lagen bereits im Sterben. Bialy Michal war durch Gas schon fast ganz erstickt. Es gelang jedoch noch, ihn zu retten. Polnische Genossen trugen ihn durch die Kanalisation auf die„arische Seite“ hinaus.
Alle Kämpfer, die in den Gefechten während des Aufstands im Ghetto dem Tod entrannen, wurden am hellichten Tage mit einem Lastkraftwagen aus dem Ghetto in ein Wäldchen in Lomianki gebracht. Von diesem Augenblick an begann in meinem Leben ein neuer Abschnitt: der Wald, die„arische Seite“ und Auschwitz.
Ich bin einer der sehr wenigen an den Kämpfen beteiligten Genossen aus dem Ghetto, die die ganze tragische Hölle und
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