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Im Feuer vergangen : Tagebücher aus dem Ghetto / mit einem Vorwort von Arnold Zweig ; übertragen von Viktor Mika
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zusammen mit den jungen, sich gerade bildenden polnischen Partisanengruppen den Feind verfolgen und bekämpfen. Der Okkupant würde auf diese Weise keinen Vorwand haben, an den Einwohnern des Ghettos Rache zu üben. Der andere Teil der Genossen meinte jedoch, daß man das Ghetto nicht verlassen dürfe, daß es unsere Pflicht sei, dort Wache zu stehen, wo viele Juden konzentriert seien. Die Diskussion dauerte etliche Tage und schlaflose Nächte. An der Spitze der Genossen, die sich dafür aussprachen, in den Wald zu gehen, stand RöZka Rozenfeld. In der anderen Gruppe gab Czarny Mietek den Ton an. Zu guter Letzt arbeitete man einen Aktionsplan aus, der beide Auffassungen berück- sichtigte. Man schickte Leute in die Wälder und schulte gleichzeitig an Ort und Stelle Kader, führte Schießübungen durch, schickte Patrouillen aus, verbreitete unsere Literatur und popularisierte den Gedanken, daß sich die gesamte Jugend im Ghetto zum bewaffneten Widerstand vorbereiten müsse,

Die nächste lebhafte Diskussion betraf die Schaffung einer einheitlichen, vereinten Kampffront der gesamten jüdischen Jugend des Ghettos. Dieses Problem rief natürlich keine lange Debatte hervor. Wir waren alle nicht nur enthusiastische Anhänger einer einheitlichen nationalen antifaschistischen Kampffront, sondern gleichzeitig ihre Pioniere und Verwirk- licher. Schon gegen Ende 1940 hatten wir mitHaschomer Hazair einen engen Kontakt beschlossen. Unsere Zusammen- arbeit mit dieser Organisation beruhte auf dem Austausch von illegaler Literatur, vonLektoren und Instrukteuren für militäri- sche Ausbildung. Zu uns kam häufig das Haschomermitglied Szymon, ein ausgezeichneter Schütze, und diese Organisation wurde wiederum von unserer Instrukteurin Lena besucht. Wir führten sogar einige gemeinsame Versammlungen unserer Zirkel durch, auf denen wir eine Reihe aktueller

politischer Probleme besprachen,

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