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Im Feuer vergangen : Tagebücher aus dem Ghetto / mit einem Vorwort von Arnold Zweig ; übertragen von Viktor Mika
Entstehung
Seite
581
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Ich will mich rächen, ich muß das Ende des größten Banditen Hitler sehen!

Du neues Jahr, verzeih, daß ich dich nicht mit Wein will- kommen heiße. Ich habe heute nicht einmal Brot im Hause. Verzeih, daß ich dich in einem dunklen kalten Zimmer be- grüße, aber dafür begrüße ich dich mit heißem Herzen, grüße ich dich mit Tapferkeit.

Du neues Jahr, hilf mir kämpfen, und hilf mir, in diesem Kampfe zu siegen!!!

Ich hörte, wie meine Schwiegermutter leise weinte, ich küßte sie.

Kind, sagte sie,ich kann dir nur das eine wünschen, daß du durchhalten mögest.

Wir schliefen ein, und das erste Mal seit langer, langer Zeit schlief ich mit der unbegreiflichen Zuversicht, daß ich durch-

halten würde.