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Widerstandsliteratur : ein Querschnitt durch die Literatur über die Verfolgungen und den Widerstand im Dritten Reich / von Franz Ahrens
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II/C. Allgemeine Berichte über Verfolgungen. C. Allgemeine Berichte über Verfolgüngen.

Bücher sind hier zusammengefaßt, die allgemein über Haft- oder andere Er- lebnisse der Verfolgten berichten, oder die Berichte über mehrere Konzen- trationslager enthalten und somit nicht im vorigen Kapitel erfaßt werden konnten. Weiterhin werden wir hier auch jene Werke aufführen, die nicht nur über die Auflösung der Konzentrationslager(Evakuierungen, Todesmärsche usw.) berichten,. sondern auch über die Auswirkungen des Terrorsystems sowie vor allem jene, die bereits eine Deutung des grausigen Geschehens versuchen.

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1. Hiltgunt Zassenhaus: Halt Wacht im Dunkel. nkure 1947: Hammerich& Lesser. Das Erlebnisbuch dieser tapferen Frau, die als Dolmetscherin der Gestapo sich der ihr unterstellten norwegischen politischen Gefangenen in den deutschen Gefängnissen annahm, die alsEngel des Zuchthauses von ihnen verehrt wurde.

2. Willi Bredel: Dein unbekannter Bruder. Schwerin 1947. 3. Julius Fucik: Reportage unter dem Strang geschrieben.(Siehe 1|1/B/95).

ER 4. Werner Eggerath: Nur ein Mensch. Weimar 1947: Thüringer Volksverlag GmbH. 188 S,

(Siehe 1/B/a/l)

5. Karl Raddatz u.a.: Die Toten den Lebenden. Berlin 1945: Magistrat der Stadt Berlin, HauptausschußOpfer des- Faschismus. 32 S. Gedenkschrift zum Tag der Opfer des Faschismus 1945. Enthält nebens Gedenk- reden der Vertreter der verschiedenen Widerstandsgruppen kurze Erlebnis- berichte aus der Verfolgungszeit. Mit Gedichten und Zeichnungen\

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. Lina Haas: Eine Hand voll Staub. Lauf bei Nürnberg 1947: Nest-Verlag. 166 S. ohl eines der ergreifendsten Bücher für den Außenstehenden. Der unentwegte Kampf einer. Frau, ihren Mann aus den Händen der Gestapo zu befreien.

i B 7. Irmgard Litten: Eine Mutter kämpft. Rudolfstadt/Thüringen 1947: Greifenverlag. 264 S.

Vorher erschienen in Paris 1940: Editions Nouvelles Internationales. Löndon 1940: George ‚Allen and Unwin Ltd. New York 1940: Alliance Book Corporation, Mexiko 1941: Edici- one Minerva. China/Schanghai 1940: Kelley and Walsh Ltd. Der Kampf der Mutter des bekannten Rechtsanwaltes Hans Litten um ihren Sohn, der am 4. 2. 38 in Dachau starb. Das Vorwort des, Erzbischofs von Canter- bury zur englischen Ausgabe lautete: Ich hoffe, daß dies Buch weithin gelesen würde als ein erschütternder menschlicher Bericht, der den Geist der Nazi-

& tyrannei illustriert.

8. Heinz Cornely: Calabus. Hamburg 1947: Johannes Angelus Keune. 1. Aufl. 165 S Aus dem Gestapogefängnis in Oslo. Mit Zeichnungen des Autors.

[} ‚9. Karl Schröder: Die letzte Station. Berlin 1947: Gebrüder Weiss. Aufl. 5000. 207 S. . Erlebnisbericht aus Gestapohaft und Moorlager.

10. Erika Buchmann: Frauen im Konzentrationslager. Stuttgart: VerlagDas neue Wort.

11. Karl Kraus: Ich höre Schritte. Saarbrücken 1947: Saar-Verlag. 40 S. Nach einem Tagebuch eines Wehrmachtsgefangenen, der noch am 25. April 1945 hingerichtet wurde. Persönliche.Betrachtungen über die Zeit September 1944 bis April 1945, so wie sie einem Tagebuch eigen sind.

12. Gunhild och Einar Tegen: De döds dömda Vittna.(schwed.) Stockholm 1945: Walström und Wittestrand. 300 S. (Die Toten zeugen für die Toten). Zeugenberichte(Interviews) ausländischer politischer Gefangener über deutsche Konzentrationslager.

13. Dr. Schulze-Pfaelzer: Kampf um den Kopf. Memoiren, die Freislerss Methoden beim Volksgerichtshof schildern.

14. Franz Ahrens: Bruno Tesch. Hamburg 1946: Komitee ehem. politischer Gefangener, Maria-Louisen-Straße 132. 18 5. Schildert nach den Tagebuchaufzeichnungen Bruno Tesch's das Sterben dieses Hamburger Arbeiterjungen, der zu den ersten Vier gehörte, die im Nazireich hingerichtet wurden.

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