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Il/B Einzelne Lager und Haftanstalten
109. Willi Kreuzberg: Schutzhäftlinge‘erleben die Invasion.(Siehe 11/B/1) Die Broschüre geht aus vom Lager Sachsenhausen, von wo die„Erste Bau- brigade West“ im Sommer 1942 nach der englischen Kanalinsel Alderny zu Be- festigungsarbeiten transportiert wurde.
RI 110a. Henri Michel: Hungermarsch in die Freiheit.(Siehe|1/C/25).
Stadelheim:'
111. Dr. Karl Alt: TO SKENBIHIEN. Münden 1946: Neubau-Verlag Adolf Gross, München 28, Wilhelmstr. 25. Aufl. 10.000."96 S. Untertitel:„Erlebnisse eines Seelsorgers mit zahlreichen Männern und Frauen, die‘im Hitlerreich zum Tode verurteilt und zumeist nm dem Gefängnis Stadel- heim hingerichtet wurden”.; U.a. ein Bericht über die letzten Stunden der Geschwister-Scholl-Gruppe. Mit Skizzen vom Gefängnis Stadelheim/München.
Stutthof:
112. Martin Nielsen: Rapport fra Stutthof.(dän.) Kopenhagen 1947: Güldendalske Bog- handel, Nordisk Forlag. Erlebnisbericht, romanhaft gestaltet.
Theresienstadt:
> 113. Friedrich Wilhelm Schwalenberg: In den Händen der Gestapo. Schönebeck/Elbe 1945; Fr. Schlüter, Buch- und Kunstdruckerei. 3] S. Ein Erlebnisbericht über die Gestapohölle Theresienstadt(Terezien) Sept. 1944 bis Mai 1945
114. Bruno Atarcuse: Erlebnisse im KZ Theresienstadt. 115. Siegfried van den Bergh: Deportaties.(Siehe 11/B/5)
R 116. Prof. Dr. Wolff-Eisner: Über Mangelerkrankungen auf Grund von Beobachtungen im
Konzentrationslager‘ Theresienstadt.(Siehe I1/A/6).
117. Bertie Philipp: Die Todgeweihten. Hamburg 1948: Morawe& Scheffelt Verlag. Roman von der Deportation der Juden aus Hamburg und dem Leben in Theresienstadt. r
118a. Gerty Spieß: Theresienstadt. München 1946: Freitag-Verlag. Gedichte.
Treblinka:
119. Wassilij Grossmann: Die Hölle von Treblinka. Moskau 1947: Verlag für fremdsprachige Literatur. 2. Aufl. 5258.(Aus d. Russ. übertragen‘ von L. Becher.)
Wohl der erschütterndste Bericht aus einem Vernichtungslager auf Grund von Augenzeugen-Aussagen über die Zeit von der Einrichtung des Lagers‘im Juli 1942 bis zum 2. August 1943, dem Tag des Aufstandes der Todgeweihten, an dem sie das Lager niederbrannten. Ein Blick in die eiskalte Psychologie des Massenmordes, ein Heldenlied des Widerstandskampfes. In Treblinka wurden annähernd 3 000 000 Menschen vergast, erschossen, verbrannt,
120. W. Grosmann: Das Menschenschlachthaus Treblinka. Wien 1946: Sternverlag Wien IX, Spitalgasse 31. 2. Aufl. 21. bis 100. Tausend. 56 S. 3 Im wesentlichen die Wiedergabe des Berichtes von Grossmann:„Die Hölle von Treblinka”.(Siehe 11/B/115)»
121. Konstantin Simonow und W. Grosmann: Vernichtungslager.(Die Vernichtungslager Mai- danek und Treblinka).(Siehe 11/B/74 und 11/B/116), da diese Broschüre lediglich eine Gesamtausgabe der erwähnten beiden Broschüren ist.
122. Dr. M. Stoppelmann und E. van Gelder: Opstand in Treblinka. Amsterdam 1945: Stichting M.S.. Fonds, Sliedrecht. 12 S. Schilderung des Aufstandes in Treblinka am 2.8.1943 nach dem Bericht des Stanislaw Kohn, eines der wenigen Überlebenden des Aufstandes. Der Bericht wurde zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift„Das neue Leben“ in Polen am 10.5.45. Beide Herausgaben sind selbst Häftlinge in Auschwitz bzw. Birkenau gewesen.
Westerbork: 123. Siegfried van den Bergh: Deportaties.(Siehe|1/B/5).
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