Zum Schlusse wurde ausdrücklich gesagt, es sei nicht meh
viel Zeit, daß die Kirchen mit dem Staat ins Reine kommen. Es sei
nölig, daß die Kirchen beizeiten die richtige Stellung zum Staal N finden.
Herr Ministerialdirektor! Sie werden verstehen, daß wir dazu nicht schweigen können.
Die Ehre unserer evangelischen Kirche und das Ansehen des deut- schen evangelischen Pfarrerstandes, der in allen Zeiten treu zu Volk und Vaterland gestanden hat, gebieten es, zu reden. Im Na. men aller Deutschen Evangelischen Pfarrervereine mit über 16 000 evangelischen Geistlichen bitte ich Sie, im Folgenden zu obigen An-
klagen und Vorwürfen, soweit sie evangelische Geistliche betreffen, Stellung nehmen zu dürfen.
1. Jeder rechte evangelische Pfarrer ist sich‘ bewußt, im christ-
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lichen Glauben eine innere Kraftquelle zu besitzen; es ist des-f halb eine Selbstverständlichkeit für ihn, daß er bestrebt ist, im! Kriege seinen im Feld stehenden Gemeindegliedern, vor allem!
müssen, diese Kraft zuzuführen. Dies ist der wahre Grund, wes-|
Gemeindeglieder schickten,|
zumal im Heeresverordnungsblatt vom 27. 2. 1940 ausdrücklich
m Kriegsdienst eingezogenen j ften und Wehrmachtsbeamte|
nicht zur Wehrmachtsgemeinde gehören. Sie bleiben Mitglieder|
nlerliegen nach wie vor der
Zuständigkeit ihrer Gemeindepfarrer(ef. bay. Kirchl. Amtsblatt|
(1940) Nr. 20 S. 79 ff.). Gewiß mag i sei
‚ daß sich Soldaten über Zusendung von Schriften beschwert haben. Von den ca. 1
denen ich zu Weihnachten und z ten zusandte, habe ich beispielsv bare Gegenbriefe erhalten. Ja in rade darauf hingewiesen, wie dankbar diese Schriften aufgenom- men wurden und wie die Verbundenheit von Front und Hei- mat, wie sie von uns Geistlichen gepflegt wurde, außerordentlich dankbar begrüßt wird. Ich lege zum Beweis dafür ein Dutzend
allein in meiner Gemeinde in einem kurzen
Monaten erhalten habe. Und solche erfreuende Soldaten aus allen Dienstgraden und er in großer Anzahl er-
Zeugnisse des Dankes von “ormationen haben wohl alle Amtsbrüd
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