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Dokumente zum Abwehrkampf der deutschen evangelischen Pfarrerschaft gegen Verfolgung und Bedrückung : 1933 - 1945 / Reichsbund der Deutschen Evang. Pfarrervereine e.V. ; Für den Verband der Deutschen Evang. Pfarrervereine e.V. verantwortlich herausgegeben von seinem Vorsitzenden Kirchenrat Fritz Klingler
Entstehung
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Zum Schlusse wurde ausdrücklich gesagt, es sei nicht meh

viel Zeit, daß die Kirchen mit dem Staat ins Reine kommen. Es sei

nölig, daß die Kirchen beizeiten die richtige Stellung zum Staal N finden.

Herr Ministerialdirektor! Sie werden verstehen, daß wir dazu nicht schweigen können.

Die Ehre unserer evangelischen Kirche und das Ansehen des deut- schen evangelischen Pfarrerstandes, der in allen Zeiten treu zu Volk und Vaterland gestanden hat, gebieten es, zu reden. Im Na. men aller Deutschen Evangelischen Pfarrervereine mit über 16 000 evangelischen Geistlichen bitte ich Sie, im Folgenden zu obigen An-

klagen und Vorwürfen, soweit sie evangelische Geistliche betreffen, Stellung nehmen zu dürfen.

1. Jeder rechte evangelische Pfarrer ist sich bewußt, im christ-

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lichen Glauben eine innere Kraftquelle zu besitzen; es ist des-f halb eine Selbstverständlichkeit für ihn, daß er bestrebt ist, im! Kriege seinen im Feld stehenden Gemeindegliedern, vor allem!

müssen, diese Kraft zuzuführen. Dies ist der wahre Grund, wes-|

Gemeindeglieder schickten,|

zumal im Heeresverordnungsblatt vom 27. 2. 1940 ausdrücklich

m Kriegsdienst eingezogenen j ften und Wehrmachtsbeamte|

nicht zur Wehrmachtsgemeinde gehören. Sie bleiben Mitglieder|

nlerliegen nach wie vor der

Zuständigkeit ihrer Gemeindepfarrer(ef. bay. Kirchl. Amtsblatt|

(1940) Nr. 20 S. 79 ff.). Gewiß mag i sei

daß sich Soldaten über Zusendung von Schriften beschwert haben. Von den ca. 1

denen ich zu Weihnachten und z ten zusandte, habe ich beispielsv bare Gegenbriefe erhalten. Ja in rade darauf hingewiesen, wie dankbar diese Schriften aufgenom- men wurden und wie die Verbundenheit von Front und Hei- mat, wie sie von uns Geistlichen gepflegt wurde, außerordentlich dankbar begrüßt wird. Ich lege zum Beweis dafür ein Dutzend

allein in meiner Gemeinde in einem kurzen

Monaten erhalten habe. Und solche erfreuende Soldaten aus allen Dienstgraden und er in großer Anzahl er-

Zeugnisse des Dankes von ormationen haben wohl alle Amtsbrüd

halten. zusamm und wir schaft ı Kirche|

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