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Dokumente zum Abwehrkampf der deutschen evangelischen Pfarrerschaft gegen Verfolgung und Bedrückung : 1933 - 1945 / Reichsbund der Deutschen Evang. Pfarrervereine e.V. ; Für den Verband der Deutschen Evang. Pfarrervereine e.V. verantwortlich herausgegeben von seinem Vorsitzenden Kirchenrat Fritz Klingler
Entstehung
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n evangelischen schen Pfarrer an- telieder möcht! Generalintendanl

nden werden wi zu werden wege" hen Gottesdiensie möglichst in den ‚ottesdienste und schmerzlich ver

Jede Verbindung der Heimatgeistlichen mit den Soldaten im Feld soll unterbunden werden.

Zusammenschluß aller 34 Deutschen Evang. Pfarrer- vereine mit insgesamt 16000 Mitgliedern: Anhalt, Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Braunschweig, Bremen, Danzig, Eutin, Frankfurt a/M., Grenzmark, Hamburg, Hannover-luth., Hannover-ref., Hessen, Kurhessen-Waldeck, Lippe, Mecklenburg, Nassau, Oldenburg, Ostpreußen, Ostmark, Pfalz, Pommern, Posen, Rheinprovinz, Sachsen-Freistaat, Sachsen- Provinz, Schaumburg-Lippe, Schlesien, Schleswig- Holstein, Thüringen, Westfalen, Württemberg.

Der Reichsbundesführer

Nürnberg-O, den 20. Sept. 1940

Wöhrder Schulgasse 2 Telefon 51333

Abs Chart Herrn Ministerialdirektor

Berlin

"Reichspropagandaministerium

Herr Ministerialdirektor!

Mit mehreren Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche wurde ich am Donnerstag, den 12. September d. J., in mei-

ner Eigenschaft als Reichsbundesführer der Deutschen Evang. Pfar-

tervereine telegrafisch ins Reichspropagandaministerium nach Ber- in gerufen. Dort wurde uns an einer Reihe von Beispielen vorgehalten, wie

ich die Geistlichen der Feindstaaten positiv zum Geschehen des

Krieges einstellen. Aus einer Anzahl von Sendungen von Traktaten ınd Schriften, die deutsche Geistliche den Soldaten geschickt hat- ien, wurde sodann dargetan, in welch geringem Maß die evan- selische und katholische Kirche in Deutschland bereit ist, die gro- Ben geschichtlichen Ziele unseres Volkes anzuerkennen. Ja, man mußte den Eindruck gewinnen, daß die Geistlichen bisher durch ihre Verbindung mit den Soldaten der Wehrkraft des deutschen Volkes eher geschadet als genützt haben, daß sie Schädlinge des leutschen Volkes sind und daß schon aus diesem Grund jede wei- iere Verbindung der Heimatgeistlichen mit den Angehörigen ihrer Gemeinde, die im Felde stehen, unterbunden werden müsse.

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