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Mir aber ist die Schrift des Herzens Fahne! Sie flattert wild im Sturme meiner Erde, 3 sie weht berauscht im Föhn, aus dem ich ahne
des Sommers Reife und des Herbstes Ernte, da meine Früchte ich ausschütten werde reich und gerecht für Nahe und Entfernte...
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Ich singe nicht das Lied der feigen Masse, ich schleiche nicht umher auf leisen Sohlen, ich beuge mich vor dem nicht, den ich hasse, ich liebe, tanze, bete nicht, weil mans befohlen.
Wer mich um Ehre, Kraft und Recht bestohlen, dem will ich nie und nimmer Ruhe lassen,
wer mich betrügt, den soll der Teufel holen,
wenn nicht— will ich den Schurken selber fassen!
So manchen Kampf bestand ich für das Morgen; das Heute hat zum Dank mich feig getreten, hinabgestürzt in Armut, Leid und Sorgen.
Daran erkennet meines Herzens Pflichten! Es ist so billig, Götzen anzubeten, — so teuer— und doch herrlich— sie zu richten!


