DREI SONEILTE DER HEDMR WereR
I
Du bist bei mir! Im raschen Schlage des Herzens und in jedem Schritt, all meine Wege gehst du mit,
du strahlst durch alle meine Tage.
Ich hör dich in des Nachtwinds Singen, ich seh dich in der Wolken Meer
und in der Sterne goldenem Heer,
ich spüre dich in allen Dingen.
Aus allen Lauten sprichst du mir, was ich im Tagwerk auch beginne, was ich erträume und ersinne,
es gilt nur dir allein, nur dir... Von dir erleuchtet und durchdrungen habe ich Jahr um Jahr bezwungen!
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Als zweiter Mund ist uns die Schrift gegeben, und was sie spricht, das kann beständig mahnen, denn es wirkt fort, wie um uns alles Leben,
und kennt nur eines: sich den Weg zu bahnen,
Den langen Weg, auf dem schon unsre Ahnen den Wünschen und der Sehnsucht Form gegeben, wenn sie— vielleicht auch nur als Untertanen der mächtigen Schrift geopfert Blut und Leben.
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