DINERTEN SEE ER Z
In meinem Herzen flammt ein Feuer, wie keines je darinnen war,
es braust empor und bringt die Scheuer der Lebensernte in Gefahr.
Doch wie es mich auch hart bedrohe, ich kanns nicht löschen, trage stumm die purpurrote, wilde Lohe
durch Nacht und Tag mit mir herum.
Ach, rausche auf, du schöne Flamme,
die mich wie einen Wald verzehrt,
du sinkst mit meinem letzten Stamme
— und stirbst, wenn du mich ganz zerstört...
Jetzt noch erhellst du mir das Leben, du machst vor keinem Gitter halt;
einst wirst du mir die Freiheit geben, dann wirst du flammende Gewalt!


