Teil eines Werkes 
2 (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

VI Einleitung.

bewahrt werden, ſo ſollte ſie ſo gelegen ſein, daß von der Küche aus Dämpfe, Wärme oder Rauch nicht in ſie eindringen können. Sie muß hell, luftig, vor Einwirkung der Sonnenhitze verwahrt und zur Abhaltung von Ungeziefer mit ſogenannten Fliegengittern verſehen ſein. Wünſchenswerth iſt es, daß der Boden in derſelben mit glatten, zuſammengefügten Steinplatten belegt wird, damit ſolcher zur war⸗ men Jahreszeit täglich einigemal mit kaltem Waſſer beſprengt werden kann. Außer den offenen Geſtellen, welche zur Aufſtellung von Ge⸗ ſchirren ꝛc. benützt werden, ſollten ſich darin auch einige verſchloſſene Schränke befinden, an welchen aber die Thüren nur aus Rahmen mit Fliegengittern beſtehen dürfen, worin zubereitete Speiſen ꝛc. auf⸗ bewahrt werden können. Zu bemerken iſt übrigens, daß dieſe vor ihrem Erkalten nicht in dieſelben geſtellt werden dürfen, indem ſie ſonſt leicht verderben oder wenigſtens einen unangenehmen Geſchmack annehmen. Die Beſchaffenheit des Kellers

iſt für die Aufbewahrung und Erhaltung von Fleiſchwaaren, Spei⸗ ſen, Winter⸗Gemüſen, eingemachten Gemüſen und Früchten ac. gleich⸗ falls von Bedeutung. Derſelbe muß für dieſe Zwecke tief gelegen, trocken, gewölbt und mit Luftzügen gegen Oſten oder Norden ver⸗ ſehen ſein, damit die darin aufbewahrten Gegenſtände nicht der Ver⸗ ſchimmlung ausgeſetzt ſind. Für einige Gegenſtände muß der Boden mehrere Zoll hoch mit trockenem Flußſand, für andere mit Brettern belegt werden; auch ſind mehrere erhöhte Geſtelle und im Gewölbe eiſene Haken anzubringen, um an letzteren Fleiſch, größere Fiſche und Geflügel aufhängen zu können.

Nicht unerwünſcht wird es für Manche ſein, wenn auch die nothwendigſten Geräthſchaften bezeichnet werden, welche in jeder wohlbeſtellten Küche für größere Haushaltungen vorhanden ſein ſollten.

Dieſe Küchen⸗Geräthſchaften ſind folgende: Ein hinläng⸗ lich großer Arbeitstiſch von weißbuchenen Bohlen und ſtarkem eichenem Untergeſtell mit zwei Schubladen; zwei bis drei Nebentiſche von leichterer Bauart; ein Backbrett; ein Hackbrett; einige lindene, glatt gehobelte Bretter; einige kleinere Bretter; ein Hackblock mit acht Füßen; ein mit zwei Thüren und zwölf Schubladen verſehener Kaſten zum Aufbewahren von Mehl, Gries, Gewürz ac.; ein Reibſtein nebſt Reibkeule; ein Spühltiſch; eine Spühlgölte; ein Waſſerbank; einige gute Wellhölzer; mehrere Kochlöffel von verſchiedener Größe mit langen Stielen; ein Scheuerfaß; eine kleine Wanne; ein Ruthbeſen; einige Quirle; ein Salzgefäß; zwei Waſſereimer mit Deckeln; eine große Kohlenpfanne; ein von Roßhaaren gewirktes Farce⸗Sieb; ein Haarſieb; ein grobes und ein feines Spitzſieb. Sodann von weißem Blech: ein großes und ein kleines Reibeiſen; ein großer Durch⸗

kupf verſe Kup blech Gef geſie eine Aſch einen verz

beni⸗

porz beme in d ſehn

Ge

Sie den nich